Reflexion

Institut im Interview
Institut im Interview

„Neben Ratio auch Emotionen ansprechen“

Jeden Monat gibt Training aktuell einem Player der Weiterbildungsszene die Möglichkeit, über Wurzeln, Werdegang und Visionen zu ­reflektieren. Diesmal der ALEA GmbH zum 25-jährigen ­Jubiläum.

Wo liegen die Wurzeln Ihres Unternehmens?

Die ALEA GmbH ist 1996 aus einer Gruppe von Beraterinnen und Beratern entstanden, die drei Grundüberlegungen miteinander vereinten: die Grundhaltung aus der humanistischen Psychologie in Verbindung mit dem systemischen Organisationsverständnis und dem pädagogischen Ansatz aus der Erfahrungs- und Abenteuerpädagogik. Ziel war und ist es, Mitarbeitende, Führungskräfte und Teams in Organisationen zu befähigen, sich zukunftsfähig zu verändern.

Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Angebot.

Wir beraten Individuen, Führungskräfte, Teams und Organisationen in Veränderungsprozessen und bei der Bewältigung herausfordernder Situationen. Und wir fördern Auszubildende in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Wir versuchen, wann immer es die Fragestellung zulässt, erfahrungsorientierte Methoden einzusetzen, um neben der Ratio auch die Emotionen anzusprechen.

Was war die beste Entscheidung der Unternehmensgeschichte?

Die beste Entscheidung war, das Abenteuer- und Erfahrungslernen als Beratungsansatz zu etablieren und damit eine Vielzahl außergewöhnlicher Settings zur Verfügung zu haben. Allem voran sind wir stolz darauf, den Bau von Spielplätzen mit Personalentwicklungsprozessen verknüpft zu haben.

ALEA Gesellschaft für Organisationsentwicklung und -beratung mbH

  • Geschäftsführung: Jürgen Vieth (2. v. r.)
  • Gründungsjahr: 1996
  • Standort: Marburg, Hamburg
  • Zahl der Mitarbeitenden 2020: acht feste, neun freie Mitarbeitende
  • Zahl der Seminarteilnehmenden 2020: ca. 1.400
  • Umsatz 2020: 850.000 Euro
  • Link: www.alea-consult.de

Was war der ungewöhnlichste Auftrag?

Die jahrelange Begleitung der „Wilderness Experience“, eines 10-tägigen Führungskräftetrainings eines Unternehmens der Medizin- und Sicherheitstechnik. Dabei sind Führungskräfte ohne die Versorgungsinstanzen des Alltags in schwedischen Wäldern unterwegs, machen in herausfordernden Projekten nachhaltige Führungserfahrungen und knüpfen internationale Netzwerke.

Welches Angebot war 2020 am erfolgreichsten?

Das größte Projekt war der Spielplatzbau für eine Schule mit 90 Auszubildenden eines Medizintechnik-Unternehmens – natürlich unter Corona-Schutzauflagen. Unsere Online-Angebote zu Führungsthemen und Konfliktklärungen waren sehr erfolgreich, ebenso wie Workshops zur Aufarbeitung der Erfahrungen mit der Remote-Arbeitsweise in Folge der Corona-Krise.

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