Politisches

Halbzeit im EU-Programm Leonardo: Trainer sammeln Erfahrungen im Ausland

Halbzeit ist angesagt beim 'European Network of Training Companies', einem Austauschprogramm für Bildungsexperten im Rahmen des EU-Projekts Leonardo: Die zweite von vier Austauschphasen ist abgeschlossen.
In Summe nehmen 38 Trainer, Manager und Personalverantwortliche aus den Ländern Frankreich, England, Belgien und Österreich teil. Ermöglicht werden soll ihnen der Blick über den Tellerrand. Die Etablierung eines europaweiten Trainernetzwerkes ist das langfristige Ziel.
Zum Ablauf: Im Zuge des Projektes organisiert jedes Land zu einem vorgegebenen Thema ein fünftägiges Programm, das aus Referaten, Firmenbesuchen und Diskussionsforen besteht.
Im Mai 1997 waren die Teilnehmer in Paris und haben sich dort zum Thema 'Tuturat' informiert. Dies ist ein duales Bildungssystem, das am ehesten mit der Lehrlingsausbildung vergleichbar ist, jedoch nicht staatlich organisiert ist. Diese Art der Weiterbildung wird seit kurzem von einigen französischen Firmen eingesetzt und zeigt gute Erfolge. Im Juni dieses Jahres lief die zweite Austauschphase in London zum Thema 'Company Training in a Changing Environment'. Anhand zahlreicher Firmenbeispiele wurden Wege und Methoden zur Bewältigung von Veränderungsprozessen vorgestellt. Im September 1997 wird das Projekt in Belgien fortgesetzt, der Besuch in Österreich bildet im Oktober dieses Jahres den Abschluß.
Für Österreich liegt die nationale Koordination beim Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) Niederösterreich, das auch den Besuch vorbereitet.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 09/97, September 1997
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben