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Geglücktes Branchentreffen: Coachingverbände nähern sich an

Die Zeiten des Alleingangs sind vorbei: Am 24. September 2005 kamen elf Coaching-Verbände zusammen, um künftig gemeinsame Wege zu gehen. Initiiert wurde das Branchentreffen vom Deutschen Bundesverband Coaching e.V. (DBVC), Frankfurt, der nach Aussage seines Vorstandsvorsitzenden Uwe Böning als leitender Verband der Coachingszene verstanden werden möchte.

Für das Treffen zusammentrommeln konnte der DBVC Vertreter aus dem Fachverband Personalmanagement im BDU, dem Bundesverband Deutscher Psychologen (BDP), der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv), dem Deutschen Verband für Coaching und Training (dvct), der International Coach Federation (ICF), der Professional Coaching Association (ProC), dem European Mentoring & Coaching Council (EMCC), dem Qualitätsring Coaching (QRC), dem Verband Open Coaching (OC) sowie dem Austrian Coaching Council (ACC).

Ziel der Zusammenkunft war laut Böning eine erste Annäherung der verschiedenen Verbände, die bislang jeweils in eigener Sache unterwegs waren. So ging es zunächst auch nicht um Themen, sondern darum, Strukturen und Ziele der einzelnen Vereinigungen vorzustellen. 'Nachdem wir unsere Berührungsängste abgebaut hatten, konnten wir prüfen, wo es Übereinstimmungen gibt und wie sich diese sinnvoll nutzen lassen', meint der DBVC-Vorsitzende.

Beispielsweise macht es in seinen Augen wenig Sinn, dass einzelne Verbände jeweils eigene Coachingkongresse organisieren. Konkrete Pläne zu einem gemeinsam veranstalteten Kongress im deutschsprachigen Raum gibt es indes noch nicht.

Was es aber gibt, ist eine breite Palette von Themen, die auf dem zweiten Verbandstreffen im April 2006 erörtert werden sollen: So wollen sich die Verbände u.a. Gedanken zu Qualitätsstandards und Zertifizierung machen. Des Weiteren auf dem Programm stehen ein Code of Ethics, das Berufsbild Coach, die Marktentwicklung sowie eine gemeinsame Lobbyarbeit - jede Menge Aufgaben, die im Verbund möglicherweise leichter gelöst werden können. Infos im Internet.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 11/05, November 2005
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