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Facilitator-Training erstmals in Deutschland

In den USA ist der Facilitator bereits eine anerkannte Berufsbezeichnung, jetzt wollen die Kommunikationslotsen, Much, das Berufsbild auch hier zu Lande bekannt machen: Vom 10. bis 12. November 2002 bieten sie zusammen mit der Unternehmensberatung Peters & Helbig, Essen, das erste in Deutschland stattfindende Facilitator-Training an.

Der Facilitator kommt - so Kommunikationslotse Uwe Scholz - immer dann zum Einsatz, wenn sich eine Organisation in einem komplexen, sprich bereichsübergreifenden, Veränderungsprozess befindet. Wie der Organisationsentwickler bringt er Beratungs- und Methodenkompetenzen mit, ist aber weniger methodenorientiert und nimmt seine eigene Person während des Prozesses stärker zurück. Er setzt die Methoden ein, um den Betroffenen den Raum zu geben, selber Lösungen zu finden und eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Statt ihnen ein Veränderungsdesign überzustülpen, macht er sie zu Mitarchitekten des Veränderungsprozesses.

Die Ausbildung will den Teilnehmern sowohl die Haltung als auch die Methoden für ihre zukünftige Arbeit als Facilitator vermitteln. Dazu zählen Großgruppen-Methoden, Wege zur Gestaltung einer Veränderungschoreografie, Ergebnissicherung oder Visualisierungsmethoden. Die praktische Umsetzung soll dabei nicht zu kurz kommen: Anhand von Fallbeispielen gilt es, Designs für Veränderungsprozesse zu erstellen und einzelne Interventionen oder Elemente, z.B. die Anmoderation einer Open-Space-Veranstaltung, vor der Gruppe durchzuspielen.
Die Teilnahme an dem Training in Much kostet 980,- Euro. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, weiterführende Lerngruppen zu besuchen.
Autor(en): (stb)
Quelle: Training aktuell 10/02, Oktober 2002
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