Netzwerke/Kooperationen

European Association for Telelearning erarbeitet Ausbildungskriterien für Trainer

Der Qualitätssicherung von Telelearning hat sich die im September 1997 gegründete European Association for Telelearning (EATL) verschrieben. Hervorgegangen ist der neue Verein aus der 'Qualitätsgemeinschaft Telelearning', einer Initiative der ets GmbH, Halblech. Neben ets gehören die Grone Bildungszentren und das BfZ Heidelberg zu den Mitgliedern. 1. Vorsitzender ist Prof. Dr. Friedhelm Mündemann von der Fachhochschule Brandenburg. Ziel von EATL ist die Verbesserung der Bedingungen für ein umfassendes, lebensbegleitendes Lernen.
Zunächst zur Brust genommen haben sich die Mitglieder die Ausbildung der Trainer, für die sie den Begriff des 'Telelerncoaches' geprägt haben. Erarbeitet wurde ein Curriculum, das aus vier Stufen besteht. Es beginnt bei der Vermittlung fundierter Fachkenntnisse. In einem zweiten Schritt wird die Fähigkeit des Teilnehmers als 'Präsenzpädagoge' überprüft. Phase 3 widmet sich den zusätzlichen Anforderungen an einen Telecoach: Technikwissen wird vermittelt, Kenntnisse aus der Lernbiologie und der Motivationslehre werden aufgefrischt und 'Skriptorik' unterrichtet. Mit letzterem meinen die EATL-Mitglieder die kommunikativen Fähigkeiten - vergleichbar denen der Rhetorik - jedoch auf schriftlichem Gebiet. 'Der Großteil der Kommunikation zwischen Telelerncoach und Teilnehmer läuft auf schriftlichem Wege ab', begründet Prof. Dr. Friedhelm Mündemann die Aufnahme dieses Inhalts in das Curriculum. Den Abschluß der Ausbildung bildet eine Supervisionsphase.
Das '4-Stufen-Programm' wird bereits praktisch erprobt. In einem Projekt in Bayern werden 15 Büro- und Verwaltungsangestellte per Telelearning im Einsatz des PCs geschult.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 03/98, März 1998
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