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Eine Führungskraft für Mitarbeiter aus vier Generationen

Mit dem 'Vier-Generationen-Konzept' will die Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH (DGFP) Führungskräften den Umgang mit Mitarbeitern verschiedener Altersgruppen innerhalb einer Abteilung oder eines Teams erleichtern. Denn, so meint zumindest die DGFP: Jede Generation hat bestimmte Vorstellungen, wie sie angeleitet, gelobt, motiviert, kritisiert und gefördert werden möchte. Und das stellt eine Führungskraft vor große Herausforderungen.

Ein altersbezogenes Schema soll eine erste Orientierung liefern: So zeichnet sich die 'Generation Y' (Jahrgänge 1981-2000) laut DGFP durch Optimismus, Selbstbewusstsein und Ergebnisorientierung aus. Sie erwartet schnelle Aufstiegsmöglichkeiten und lehnt Hierarchien ab. Letzteres hat sie mit der 'Generation X' (Jahrgänge 1965-1980) gemein, die dem lebenslangen Lernen und der Work-Life-Balance große Bedeutung beimisst. Im Gegensatz dazu ist es den 'Baby-Boomern' (Jahrgänge 1946-1964) wichtig, Karriere im klassischen Sinn zu machen und viel Geld zu verdienen. Die vierte und letzte Generation im Schema, genannt 'Traditionalisten' (Jahrgänge 1922-1945), ist indes geprägt von Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und Respekt vor Autoritäten.

Ausgehend davon sollen die Unternehmensvertreter generationengerechte Führungsstile und HR-Instrumente für Recruiting und Retention entwickeln. Dazu zählen z.B. Gehalts- und Beförderungssysteme, Weiterbildungsangebote und Arbeitszeitmodelle. Zudem sieht das Konzept vor, mit einer altersgerechten Kommunikation den unterschiedlichen Werten, Einstellungen, Verhaltensweisen und Erwartungen der Mitarbeiter gerecht zu werden.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 02/08, Februar 2008
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