Politisches

Digital qualifizierte sich im Ideenwettbewerb: Projekt will Bildungsinfrastruktur aufbauen

Seine Weiterbildungsvision für das 21. Jahrhundert stellte das europäische Forschungszentrum der Digital Equipment GmbH, das CEC Karlsruhe, Anfang Februar 1998 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Bonn, vor. In dem Diskussionsforum mit dem Titel 'Lebenslange Weiterbildung als Grundbedürfnis' präsentierte das Unternehmen seinen Vorschlag. Dieser wurde neben 14 anderen Beiträgen vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie in dem Ideenwettbewerb 'Nutzung des weltweiten Wissens' als förderwürdig erachtet.
Ziel des Projektentwurfs des CEC Karlsruhe ist eine technische und organisatorische Infrastruktur zur lebenslangen Weiterbildung. Diese soll gekennzeichnet sein durch:
• Ortsunabhängigkeit: Die Lerngruppen müssen nicht zwangsläufig an einem Ort zusammenkommen.
• Kostengünstiges Lehrmaterial: Die Unterlagen sollten einfach strukturiert sein und über das Internet versendet werden können.
• Zugriff auf Datenbanken und Infonetzwerke: Das Handwerkszeug zur Recherche in den Datenbanken soll über das Internet vermittelt werden.
Geplant ist, daß die Infrastruktur aus Service- und Lernzentren besteht und zudem den Anschluß von Heim- und Betriebsbenutzern ermöglicht. Die Lernzentren in den Bildungsinstituten sollen dabei der Öffentlichkeit als Anlaufstelle für das Bildungsangebot dienen, die Benutzung wird jedem offenstehen. Die Servicezentren indes stellen die Lehrangebote bereit und vermitteln diese an die Lernzentren weiter. Weder die Lernzentren noch die Privatbenutzer sollen dafür bezahlen müssen. Die Servicezentren dienen dann als Art Call Center. Das Ziel: Hilfestellung bei Problemen mit Hard- und Software.
O.tel.o. setzt das geplante Projekt - falls es zu einer Förderung kommt - in die Praxis um. Aufgebaut wird dann ein Servicezentrum, das 30 Lernzentren mit jeweils fünf Lernstationen bedienen soll. Als Standort für die Lernzentren sind öffentliche und privatwirtschaftliche Weiterbildungsinstitute im gesamten Bundesgebiet vorgesehen. Die geplanten Inhalte reichen von Betriebswirtschaft und Marketing über Sprachentrainings bis hin zu Schulungen für Office-Anwendungen.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 03/98, März 1998
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