Know-how

Die Coachment®-Methode: Coaching im strategischen Management

Sieben ist eine magische Zahl: Die menschlichen Körperzellen erneuern sich alle sieben Jahre. Es gibt sieben Weltmeere und ein Buch mit sieben Siegeln sowie siebenjährige Entwicklungszyklen in Unternehmen. Zumindest hält Johann B. Garnitschnig von Twinn Consulting, Offenhausen, die Sieben für die magische Zahl der Erneuerung. Darum liegt sie seinem Beratungsansatz Coachment® 3 x 7 zugrunde, mit dem er Coaching mit strategischem Management verbindet. Die Methode, die der Berater mit Prof. Dr. Steffen Schwarz von der Fachhochschule Erfurt entwickelt hat, umfasst sieben Prozessschritte in einer auf sieben Jahre angelegten Entwicklung. Das Ziel: Das Unternehmen soll mittels Coaching und strategischem Management zum Erfolgskurs finden.

Im Start-up-Workshop erstellen Vorstände und Führungskräfte unterschiedlicher Abteilungen im ersten Schritt eine IST-Analyse, die sieben Ebenen untersucht: betriebliches Umfeld und Aufgaben des Unternehmens, Kompetenzen der Mitarbeiter, Werte und Kultur sowie Corporate Identity. Als äußere Aspekte werden der Markt mit Kunden und Mitbewerbern sowie die Unternehmensvision unter die Lupe genommen. In Schritt zwei und drei werfen die Teilnehmer einen Blick in die Unternehmensgeschichte sowie auf Branchentrends, um im vierten Prozessschritt den Soll-Zustand entwickeln zu können.

'Nach den ersten drei Schritten ist die Gruppe bereit, Zukunftsszenarien auf allen sieben Ebenen zu erarbeiten', meint Berater Garnitschnig. In abteilungsübergreifenden Teams wird an strategischen Alternativen getüftelt. In dieser Phase muss der Berater oft zwischen den verschiedenen Standpunkten vermitteln. Die hierzu erforderlichen Moderations- und Beratungskompetenz bezeichnet Garnitschnig marktgängig als Coaching. Greift seine Vermittlungsarbeit, einigen sich die Beteiligten auf ein strategisches Konzept. 'Der Vorteil von Coachment® ist, dass auch eine Vorstandsebene mit divergierenden Ansichten innerhalb von zwei Tagen ein strategisches Unternehmenskonzept erarbeiten kann', meint Garnitschnig. Im siebten und letzten Schritt wird der Plan umgesetzt und mittels eines internen Steuerkreises koordiniert, dem Garnitschnig beratend zu Seite steht.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 07/05, Juli 2005
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