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DIE-Trendanalyse 2014

Professionalisierung gefordert

Eine Bestandsaufnahme der Weiterbildungsbranche nimmt die Metastudie 'Trends der Weiterbildung' vor. Und kommt zu einem Schluss, der nicht bei allen Weiterbildnern auf Zustimmung stoßen dürfte: Der Professionalisierungsgrad lasse zu wünschen übrig.
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Wie sieht die deutsche Weiterbildungslandschaft aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich die jüngst veröffentlichte Metastudie 'Trends der Weiterbildung'. Auf der Suche nach einer Antwort hat der Herausgeber, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), zahlreiche Statistiken und Studien zur Branche ausgewertet sowie eine eigene Online-Befragung unter Weiterbildnern durchgeführt. Die DIE-Trendanalyse – nach 2008 und 2010 nun zum dritten Mal erschienen – untersucht Angebots- und Teilnehmerstrukturen, Bildungseinrichtungen und -personal sowie Finanzierungswege von Weiterbildung.

Dass es kein Leichtes ist, die zersplitterte Weiterbildungslandschaft zu analysieren und in Zahlen zu fassen, lässt sich alleine an einem Detail ablesen: Das DIE moniert, dass bei einer aktuellen Bestandsaufnahme nicht weniger als 472 Berufsverbände gezählt wurden. Dabei hätte eine gemeinsame Interessenvertretung seiner Ansicht nach durchaus wichtige Aufgaben zu stemmen: um eine angemessene Vergütung zu kämpfen, die Mitglieder zu vernetzen, den Nachwuchs zu fördern sowie ein Berufsprofil zu entwickeln und in die Berufslandschaft einzuordnen.

Dass bislang ein einheitliches Berufsbild fehlt, liegt aber nicht nur an der Vielzahl von Verbänden, sondern auch an den vielfältigen beruflichen Zugangswegen zur Weiterbildung. So verteilen sich laut DIE die Beschäftigten der Branche auf insgesamt 77 Berufe. Auch was ihren Ausbildungsstand betrifft, unterscheiden sich Erwachsenenbildner stark – vom Ungelernten bis zum Promovierten ist hier alles vertreten.

Extra:
  • Infokasten: Der durchschnittliche Erwachsenenbildner in Zahlen

Autor(en): Miriam Wagner
Quelle: Training aktuell 02/14, Februar 2014, Seite 8-9
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