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Content Curation Marketing

Sammeln mit Profil

In Museen stellen Kuratoren Ausstellungen zusammen, die mehr sind als eine beliebige Aneinanderreihung von Exponaten. Dasselbe können Weiterbildner mit Webinhalten tun: Mit sogenannten Content Curation Tools können sie Informationen aus verschiedenen Quellen sammeln, aufbereiten und in Zusammenhang setzen. Und sich damit als Experten für bestimmte Themen profilieren.
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'Eigentlich habe ich nur eine Arbeitserleichterung gesucht', sagt Thomas Menk von MentalBusiness in Hachenburg. Dem Berater und Coach fehlte ein zentraler Ort, um Artikel und andere Webfunde bequem und übersichtlich zwischenzulagern. Zugleich wollte er sie nach Bedarf über Social Media weiterverteilen können, ohne Facebook, Twitter und andere Plattformen zeitaufwendig parallel zu bespielen.

Die Lösung für beide Probleme fand Menk in einem sogenannten Curation Tool namens 'Scoop.it'. Eher zufällig stellte sich das als marketingträchtiges Werkzeug heraus, berichtet Menk. Rund 14.000 Mal wurden seine Scoop.it-Seiten 'Intuition', 'Kreativitätsdenken' und 'MentalBusiness' innerhalb eines Jahres angeklickt.

Ursprünglich dienen Curation Tools dazu, Webinhalte aller Art, also zum Beispiel Artikel aus Fachmagazinen und Blogs, Youtube-Videos oder Präsentationen auf dem Online-Dienst Slideshare zusammenzuführen und einzuordnen. Die Funktionsweise ist simpel: Bei Scoop.it etwa lässt sich jeder Webfund per Mausklick speichern und in eine schmucke Timeline integrieren – mit Bildern, editierbaren Textauszügen und gut sichtbarem Link zur Originalquelle. Auch die gesammelten Scoops anderer Nutzer können übernommen werden. Mit der entsprechenden Sorgfalt des Kurators entstehen so gut sortierte öffentliche Sammlungen, vergleichbar mit personalisierten Fachmagazinen oder Themenkanälen.

Extras:
  • Infokasten: Was ist Content Curation?
  • Inhalte mit Mehrwert: Curation Marketing
  • Drei Tools für Content Curation
Autor(en): Sascha Reimann
Quelle: Training aktuell 11/12, November 2012, Seite 38-40
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