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Beitrag von Nicole Ost und Andrea Sternberg aus Training aktuell 01/26, Januar 2026
Autonomie, Ungebundenheit und Selbstbestimmtheit – diese Vorteile schätzen viele Weiterbildungsprofis, die als Einzelkämpferinnen oder -kämpfer unterwegs sind. Sie haben sich mit eigener Idee und Expertise selbstständig gemacht und genießen die Freiheit, Projekte eigenverantwortlich zu gestalten. Entscheidungen treffen sie allein, verlassen sich dabei auf ihre Kompetenzen und gestalten den Arbeitsalltag nach ihren eigenen Vorstellungen. Diese Unabhängigkeit bedeutet: keine Hierarchien, keine Vorgaben, keine Teamkonflikte. Zugleich bedeutet sie aber auch Distanz: kein spontaner Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Und gerade dieser Austausch fehlt vielen.
Wenn sich Gedanken im Kreis drehen oder bei der Konzeption eines Workshops die zündende Idee ausbleibt, ist niemand da, der neue Perspektiven einbringt. Künstliche Intelligenz kann Impulse liefern – doch manchmal braucht es das echte Gegenüber, das mitdenkt, mitfühlt und die Situation wirklich versteht. Mit der Freiheit geht also auch der Verlust gemeinschaftlicher Arbeit einher. Arbeitsteilung entfällt ebenso wie das gegenseitige Ergänzen von Stärken. Auch das spontane Entwickeln von Ideen und das Lernen voneinander bleiben auf der Strecke. CoCreation, abgeleitet von Co-Creation, also der Zusammenarbeit mehrerer Parteien an einem Ergebnis, bietet hier einen Gegenpol: Sie eröffnet Soloselbstständigen einen Raum für inspirierende Begegnung, in dem Neues entsteht – gemeinsam, im Dialog und jenseits eingefahrener Denkmuster.
CoCreation eröffnet Soloselbstständigen einen Raum für inspirierende Begegnung, in dem Neues entsteht – gemeinsam, im Dialog und jenseits eingefahrener Denkmuster.
CoCreation geht über Kooperation und Kollaboration hinaus. Sie zielt darauf ab, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und innovative Lösungen aktiv zu gestalten. Das „Co“ steht für das Miteinander auf Augenhöhe – für ein starkes Wir aus starken Ichs. „Creation“ betont das schöpferische Element; das bewusste, gemeinsame Erschaffen. In unserem ganzheitlichen Ansatz verbinden wir beides zu „CoCreation“ (siehe Grafik „Ansatz CoCreation“), als Fähigkeit und Prozess. Die Fähigkeit des Individuums, gemeinsam zu wirken und damit im CoCreation-Prozess erfolgreich in die Umsetzung zu kommen.
Das „Ich“ steht dabei für das Individuum, das „Wir“ für ein Kollektiv – im Businesskontext etwa eine Abteilung, ein Projektteam oder ein Unternehmen. Beide Perspektiven – Individuum und Kollektiv – werden jeweils von innen, also subjektiv erfahrbar, und von außen, also objektiv beobachtbar, betrachtet. So entstehen vier Dimensionen: Persönlichkeit, Verhalten, Kultur und Organisation. Alle vier Dimensionen hängen zusammen, spiegeln und beeinflussen sich gegenseitig. Veränderungen in einer Dimension wirken auf alle anderen. Bei Soloselbstständigen ist jedoch nur das „Ich“ dauerhaft präsent; das Resonanzfeld des „Wir“ fehlt. Wenn soloselbstständige Weiterbildungsprofis punktuell erste Erfahrungen mit CoCreation sammeln, zeigt sich, welches Potenzial in diesem „Wir“ liegt:
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