Newsticker

Bündnis für Arbeit: Weiterbildung zu wenig nachgefragt

In Deutschland nimmt nur ein geringer Teil der Beschäftigen an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Zu diesem Ergebnis kommt die Benchmark-Gruppe im Bündis für Arbeit in ihrem Bericht 'Gute Praxis betrieblicher Weiterbildung'. Sie hat diverse EU- und OECD-Studien analysiert und festgestellt, dass beim Vergleich von 17 Ländern Deutschland nur auf Platz 14 rangiert.
Damit hier zu Lande künftig mehr Personen an Weiterbildung teilhaben, gibt der Bericht Handlungsempfehlungen, die sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) richten. Ein Vorschlag: Mitarbeitern nach Feierabend den unternehmenseigenen Internetanschluss zur Verfügung zu stellen, damit sie sich per e-Learning weiterbilden können.
Da sich für KMUs meist keine eigene Personalentwicklungsabteilung rechnet, sollten Unternehmen überbetriebliche Kooperationen bilden, um Weiterbildungsangebote zu planen und bereitzustellen. Zudem werden erneut Zeitkonten für Weiterbildung sowie das Prinzip Job-Rotation empfohlen, bei dem ein Arbeitsloser den sich weiterbildenden Mitarbeiter vertritt. Beide Instrumente werden nach Ansicht der Benchmark-Gruppe noch zu selten eingesetzt. Wie die Umsetzung der Empfehlungen aussehen kann, wird anhand von Best-Practice-Beispielen gezeigt. Der Bericht liegt bislang nur als PDF-Dokument vor, und zwar im Internet.
Autor(en): (aen)
Quelle: Training aktuell 11/01, November 2001
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben