Netzwerke/Kooperationen

BDVT initiiert neue Zertifizierung zum Business Coach

Der Berufsverband für Verkaufsförderer und Trainer e.V. (BDVT) hat offensichtlich ein Faible für Ausbildungsnetzwerke: Nach dem Trainer-Ausbildungs-Netzwerk TAN und dem Verkaufs-/Vertriebsleiter-Qualifizierungs-Netzwerk VQN haben nun Mitglieder des BDVT das Coaching-Ausbildungs-Netzwerk CAN ins Leben gerufen: Netzwerkmitglieder sollen künftig ihre Coachingausbildung unter der Fahne des BDVT durchführen können und ihren Absolventen das Siegel 'Geprüfter Business Coach BDVT' verleihen dürfen.

Netzwerkmitglieder versprechen sich Vorteile

Das Licht der Welt erblickte das BDVT-Baby am 25. März 2007 in Bad Honnef. Fachmännisch begleitet wurde der Geburtsvorgang von den beiden BDVT-Vizepräsidenten Christa Mesnaric und Bernd Meurer, die das CAN-Konzept vorstellten. Ihnen assistierten als Geburtshelfer die am Netzwerk interessierten Elmar Barzen, Anja Myrdal, Ingeborg Plößer, Heinz Rabenau und Christine Straller - fünf Coaches, die sich wohl einige Vorteile von einem Coaching-Ausbildungs-Netzwerk versprochen hatten. Andernfalls hätten sie sich nicht für mehrere Stunden in Klausur begeben, um angeregt zu diskutieren.

Und Diskussionsstoff gab es reichlich, etwa zu den Voraussetzungen, die Anbieter mitbringen müssen, um künftig im Namen des BDVT ausbilden zu dürfen. Wesentlich für eine Aufnahme in das Netzwerk ist, so wurde beschlossen, dass sich die Institute am Lehrplan orientieren, den eine verbandsinterne Fachgruppe erarbeitet hat. Denn nur auf diese Weise sei gewährleistet, dass das Qualitätssiegel einen einheitlichen Standard garantiert. Maßstab für die Rahmenbedingungen war das ebenfalls von der Fachgruppe entwickelte Berufsbild 'Business Coach'.

'Ein Business Coach ist ein Coach, der aus dem Business kommt und im Business unterwegs ist', brachte Christa Mesnaric in Bad Honnef das Wirken eines Business-Coaches vereinfacht auf den Punkt. Die Vizepräsidentin definierte das Berufsbild jedoch auch genauer: Zu den Kompetenzfeldern eines Coaches zählte sie u.a. Bereiche wie Psychologie, Persönlichkeit und Philosophie, Kenntnisse in Führung und Management sowie eine breite Palette an Methoden, Instrumenten und Interventionen.

Trotz der Vorgaben durch Berufsbild und Rahmenstoffplan strebt der BDVT keine Gleichmacherei an. 'Jedes CAN-Mitglied behält seine USP', lautet die Verbandsparole. Möglich, dass die Aussicht, auch als CAN-Institut nicht auf sein Alleinstellungsmerkmal verzichten zu müssen, die anwesenden Coaches überzeugt hat: Zumindest haben sich vier der acht Veranstaltungsteilnehmer am Ende der Klausur zum CAN zusammengeschlossen, zwei weitere haben einen Antrag auf Aufnahme gestellt.

Das BDVT-Mitgliedsbuch ist Voraussetzung zur Aufnahme

Grundvoraussetzung für die Aufnahme ist die Mitgliedschaft im BDVT - gut für diejenigen Coaches, die bereits ein Mitgliedsbuch besitzen. Für sie mag es nur konsequent sein, wenn sie künftig im Namen eines Verbandes ausbilden, von dessem Wirken sie überzeugt sind. Interessierte ohne Mitgliedschaft mögen sich indes fragen, warum sie ausgerechnet dem BDVT beitreten sollen, um eine Coachausbildung mit Brief und Siegel anbieten zu können. Schließlich gibt es bereits zahlreiche Coachingverbände mit Ausbildungsangeboten. Ihnen wolle der BDVT keine Konkurrenz machen, erklärte Bernd Meurer. 'Der BDVT will nicht als neuer Coachingverband in Erscheinung treten, sondern als berufsständische Vereinigung mit 40-jähriger Erfahrung', so der Verbandsvize. Diese Erfahrung beinhalte die Erkenntnis, dass Coaching zu einer wichtigen Maßnahme geworden ist, die Mensch und Unternehmen bei ihrer Entwicklung unterstützt. Dieser Bedeutung wolle man mit dem CAN Rechnung tragen. Nähere Infos im Internet.
Quelle: Training aktuell 05/07, Mai 2007
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