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BDVT: Deutsche Trainer müssen sich international ausrichten

Mit der gegenwärtigen und zukünftigen Situation des Trainer-Berufes setzte sich Hans A. Hey, Vizepräsident Training im Bund Deutscher Verkaufsförderer und Trainer (BDVT) auseinander. Hey kommt zu dem Schluß: 'Weiterbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen von der Stange sind tot. Trainer, die heute noch isolierte Themen wie z.B. Rhetorik, Zeitmanagement usw. anbieten, klagen über permanente Auslastungsprobleme.' Ein Grund liege darin, daß durch das stärkere Kostenbewußtsein Trainings als Gratifikation der Mitarbeiter und der sogenannte Seminartourismus aussterben. Trainings würden heute gezielt ausgewählt.

Immer stärker gefragt seien hier die aktivierenden Lehrmethoden, wie Training on the job und learning by doing. Hey: 'Einzel-, Gruppencoaching und Supervision werden zur Verhaltensänderung und Verhaltensstabilisierung auf breiter Front eingesetzt. Ziel ist die selbstlernende Organisation. Der Trainer sieht seine Aufgabe als Moderator und Helfer in diesem Prozeß.' Das klassische Training, das die Grundfähigkeiten des Trainers vermittelt, werde in der Zukunft durch das Kompetenztraining verdrängt, 'das die Trainierten in ihren Persönlichkeitspotentialen erweitert'. Kritik äußert Hey an den deutschen Trainern, die so gut wie nicht international ausgerichtet seien. Sie wären weder in internationale Netzwerke eingebunden, noch beherrschten sie die sprachlichen Fähigkeiten, in einer Fremdsprache zu trainieren. 'Deutschlands Trainer müssen verstärkt international tätig werden', fordert Hey.
Autor(en): (eab)
Quelle: Training aktuell 05/95, Mai 1995
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