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Ausbildung zum Evaluator: Mit Kennzahlen Erfolge bestimmen

Der Ruf nach Bildungscontrolling seitens der Unternehmen wird lauter. Die Qualifizierung von Mitarbeitern soll sich nachweislich rechnen. In Zukunft, so ist Thomas Mayer, geschäftsführender Gesellschafter von Com/On/Four, Nürnberg, überzeugt, wird nur derjenige Trainingsanbieter erfolgreich auf dem Markt agieren, der vorweisen kann, dass durch sein Trainingsangebot Prozesse tatsächlich optimiert werden.

Dem Trend zum Return on Investment (ROI) in der Weiterbildung will Mayer nun mit einer Ausbildung zum Evaluator Rechnung tragen. Der als Blended-Learning konzipierte Kurs richtet sich sowohl an interne als auch externe Trainer, die ihre Bildungsmaßnahmen analysieren wollen.

Hierfür erhalten die Teilnehmer Einblick in die Grundlagen der Evaluation. Sie lernen Evaluationsstudien zu planen und durchzuführen sowie deren Ergebnisse auszuwerten und zu interpretieren. Des Weiteren werden sie im Umgang mit dem web-basierten Tool CUE 4.5 geschult. Mit dem Tool, das auf den vier Ebenen des Evaluationsexperten Donald Kirkpatrick basiert, lassen sich u.a. Evaluationsziele wie Wissenserwerb, Qualitätsverbesserung und Kosten-Nutzen-Relation abbilden. Darüber hinaus können mit der Software Kurse, Teilnehmer, Trainer und Fragebögen verwaltet werden.

Den Schwerpunkt der Ausbildung sieht Mayer jedoch darin, den zukünftigen Evaluatoren Kenntnisse für das zielführende Formulieren von Fragen zu vermitteln. Denn Wissenstransfer und Verhaltensänderungen können seiner Ansicht nach nur dann nachgewiesen werden, wenn die Fragen das übliche Feedbackbogen-Niveau überschreiten. Statt Zufriedenheit mit 'happy sheets' abzufragen, gehe es darum, anhand von Situationsdarstellungen Verständnis und Handlungskompetenz nach einem Training zu bewerten. Zu Kennzahlen aufbereitet könnten diese Wertungen sowohl Aufschluss über die Qualität des Trainingskonzepts als auch über den ROI des Trainings für das Unternehmen geben.

Das nächste offene Online-Seminar beginnt am 18. November 2003 und kostet 900,- Euro.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 09/03, September 2003
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