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Arbeitsagentur: Neues Förderprogramm für Facharbeiter

Facharbeiter sollen Phasen der Kurzarbeit nutzen, um sich weiter zu bilden. Dieses Ziel verfolgt die Bundesregierung und hat dafür ein neues Förderprogramm geschaffen: Seit Anfang 2009 können Bezieher von konjunkturellem Kurzarbeitergeld und Saisonkurzarbeitergeld auf finanzielle Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit (BA) hoffen, wenn sie sich weiterbilden wollen. Bisher galt das Angebot nur für Arbeitnehmer, die Transferkurzarbeitergeld bekommen haben, weil ihr Betrieb umstrukturiert wurde.

Finanziert wird das Förderprogramm, das bis 2011 läuft, durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Die 50 Millionen, die der Staatenbund bereit stellt, werden durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) verwaltet. Für die Beantragung der Fördermittel ist der Betrieb zuständig: 'Arbeitgeber, in deren Unternehmen Kurzarbeitergeld gezahlt wird, sollten sich an ihre örtliche Arbeitsagentur wenden', erklärt BA-Sprecherin Adriana Galunic das Prozedere. Im Gespräch wird dann geklärt, in welcher Höhe sich die Bundesagentur an den Weiterbildungskosten für die Arbeitnehmer beteiligt. 'Das hängt von der Art der Qualifizierung, der Betriebsgröße und der Person des Arbeitnehmers ab', so Galunic. In vielen Fällen würden aber die gesamten Kosten für eine Qualifizierungsmaßnahme übernommen, wirbt sie für das Angebot. Derzeit überlegt der Koalitionsausschuss sogar, ob die BA auch die Sozialbeiträge des Arbeitgebers während der Weiterbildung übernimmt. 'Eine Entscheidung soll bis März 2009 gefunden sein, der Beschluss wirkt dann rückwirkend zum Jahresanfang', informiert die BA-Sprecherin. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Ministeriums unter dem Link 'Qualifizieren statt entlassen' zu finden.

Autor(en): (com)
Quelle: Training aktuell 02/09, Februar 2009
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