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2012 ICF Global Coaching Study

Coaching wächst weltweit

Coaching boomt längst nicht mehr nur im Mutterland USA. Das zeigt die aktuelle Coaching-Studie der International Coach Federation (ICF) – die größte ihrer Art. Für die Zukunft sehen die Coachs rund um den Globus ihre Branche im Aufwind, trotz einiger Hemmnisse.
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Nicht kleckern, sondern klotzen – so könnte das Motto der neuen Coaching-Studie der International Coach Federation (ICF) lauten, deren Executive Summary Anfang Februar veröffentlicht wurde. Der mit rund 19.000 Mitgliedern weltgrößte Berufsverband für Coachs hatte im vergangenen Jahr zu einer Umfrage aufgerufen, um umfassende Erkenntnisse über Coachingmarkt und -profession zu generieren. Herausgekommen ist dabei die größte Coaching-Studie, die bislang veröffentlicht wurde: Über 12.000 Coachs aus 117 Ländern beteiligten sich – mehr als doppelt so viele wie bei der vorangegangenen ICF-Umfrage vor fünf Jahren.

'Die Studie ist globaler Natur. Mit diesem Erfolg hatte niemand gerechnet', erklärt Colin McIlheney, Global Research Director von PricewaterhouseCoopers. Wie bereits 2007 hatte ICF das renommierte Beratungsunternehmen mit der Erhebung beauftragt – nicht zuletzt, um Unabhängigkeit zu garantieren. Die große Resonanz führt McIlheney auch darauf zurück, dass die Fragen online zur Verfügung standen, in neun verschiedenen Sprachen.

Das zentrale Ergebnis der Studie dürfte Coachs bestärken: Coaching wächst – und zwar global. So rechnet die ICF-Studie die Gesamtzahl der Coachs weltweit auf rund 47.500 hoch. Zum Vergleich: 2007 lag diese noch bei etwa 30.000. Durch ihre globale Ausrichtung lässt die ICF-Studie im Gegensatz zu zahlreichen nationalen Erhebungen auch Aussagen über die regionale Verteilung der Coachs zu. Wenig überraschend: Der weitaus größte Teil der Coachs – 76 Prozent – ist in Nordamerika, Westeuropa und Ozeanien tätig. Die höchsten Zuwachsraten verzeichnet der Coaching-Markt allerdings nicht in den Industrie-, sondern in Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach ihrer eigenen wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen zwölf Monate befragt (gemessen an der Zahl der Klienten, am Stundensatz, der Anzahl der Coaching-Sitzungen und der Einkommensentwicklung), verbuchten 29 Prozent der Befragten in Lateinamerika und der Karibik sowie in Asien ein Plus in allen vier Bereichen. In Westeuropa kamen hingegen nur 19 Prozent zu diesem Ergebnis. Die Schlussfolgerung von ICF: In den Industrieländern reift der Coaching-Markt zusehends, während in vielen anderen Regionen noch ein großes Wachstumspotenzial besteht.

Extra:
  • Grafik zu Erwartungen der befragten Coachs in Bezug auf Klientenzahl, Stundensatz, Coaching-Sitzungen und Jahreseinkommen
Autor(en): Miriam Wagner
Quelle: Training aktuell 03/12, März 2012, Seite 14-15
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