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Benachteiligte Bewerber

Bewerberinnen und Bewerber, deren Name auf einen Migrationshintergrund schließen lässt, erhalten auf ihre Bewerbungen deutlich seltener eine Antwort als jene mit deutsch klingendem Namen. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Siegen, für die 50.000 fiktive Bewerbungen an Unternehmen verschickt wurden. Während Bewerbende mit typisch deutschen Namen in 68 Prozent der Fälle eine Antwort erhielten, lag die Quote bei russisch klingenden Namen bei 56 Prozent und bei türkischen bei 52 Prozent. Am niedrigsten war die Rückmelderate bei arabisch klingenden Namen: nur 37 Prozent.

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