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Neue Regeln fürs New Normal

Während Tesla-Chef Elon Musk die Social Media mit der Ankündigung in Aufruhr versetzt hat, seine Mitarbeitenden ins Firmenoffice zurückbeordern zu wollen, gehen andere Unternehmen aufgeschlossener mit der neuen Lust der Arbeitnehmenden auf Hybrid Work um. Beliebt sind, wie es scheint, vor allem Arbeitsmodelle, die drei verschiedene Varianten vorsehen, so etwa das neue Arbeitsmodell „FlexWork 2.0“ der Zurich Gruppe Deutschland. Die Variante FixOffice bedeutet hier, dass Mitarbeitende zu 100 Prozent an einem festen Arbeitsplatz im Betrieb tätig sind. Die Option HomeOffice ermöglicht es, an bis zu drei Tagen in der Woche zu Hause zu arbeiten. Das Modell FlexOffice (das für die Mehrzahl der Zurich-Mitarbeitenden gilt), sieht vor, dass der Arbeitsort der Aufgabe folgt: Mitarbeitende und Führungskräfte entscheiden also jeweils gemeinsam, was wo am besten erledigt werden kann. Pro Quartal sollten jedoch 50 Prozent der Arbeitszeit innerhalb des Firmengebäudes verbracht werden. Auch das Unternehmen 3M setzt auf ein dreigliedriges Modell („Work Your Way“): Wählen die Mitarbeitenden hier das Modell Mainly On-Site, arbeiten sie mehr als 80 Prozent ihrer Arbeitszeit an einem Firmenstandort. Bei Hybrid verbringen sie zwischen 20 und 80 Prozent an einem Betriebsstandort. Beim Modell Remote wird überwiegend ohne Präsenz gearbeitet. Beide Firmen verbinden die neuen Möglichkeiten, remote zu arbeiten, mit einer Umgestaltung frei werdender Firmenarbeitsplätze zu Interaktions- und Kreativitätsbereichen.

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 292, Juli 2022
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