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Max Meier-Maletz verstorben

Auch in einem Alter, in dem sich andere längst im ruhigen Rentnerdasein einrichten, kam Aufhören für ihn noch lange nicht infrage: Max Meier-Maletz gehörte über Jahrzehnte – und auch im Alter jenseits der 70 – zu den prominentesten Köpfen der deutschen Weiterbildungsszene. Am 4. Oktober 2021 ist der „Doyen des Verkaufs“ im Alter von 94 Jahren gestorben. Meier-Maletz hatte seine berufliche Laufbahn als Unternehmer begonnen, er stieg in den Betrieb seines Vaters ein und wurde dort Geschäftsführer. Doch der Markt veränderte sich, die Firma, ein Hersteller von Mikroskopen, konnte der Konkurrenz aus Fernost nicht standhalten und für Meier-Maletz begann eine neue berufliche Ära. Er wurde Verkaufstrainer und stürzte sich mit Leidenschaft in dieses Metier. Zudem erkor er die Trainingserfolgskontrolle zu seinem Steckenpferd. Meier-Maletz war der Erste, der das Thema in Europa systematisch anging. Überhaupt war der Guru des Verkaufs häufig schon früh dabei, wenn es um neue Trends ging. Als geschickter Geschäftsmann führte er beispielsweise ein Lizenzsystem für seine Trainingsinhalte ein. Meier-Maletz war, als einer, der die Branche nachhaltig prägte, auch über Jahrzehnte hinweg Mitglied im BDVT (heute: Berufsverband für Training, Beratung und Coaching) und engagierte sich dort in verschiedenen Ausschüssen und Gruppen. 2020 ehrte ihn der BDVT für 50 Jahre Ehrenmitgliedschaft.

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 285, Dezember 2021
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