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Im Zweifelsfall: Regenbogenflagge

„Nehmen wir 'ne Regenbogenflagge“: Wenn Unternehmen LGBTQ+-Themen bebildern, bzw. wenn sie sich positiv zur LGBTQ+-Community positionieren wollen, läuft es oft auf dieses Verlegenheitsmotiv hinaus. Besonders häufig werden auch regenbogengefärbte Partyszenen und Szenen von LGBTQ+-Demos abgebildet. Kurz: Die visuelle Darstellung ist stereotyp. Das zumindest ergab eine Analyse der Plattform iStock, die mit ihrem Tool VisualGPS Insights visuellen Marketingvorlieben nachspürt. Demnach machen Bilder mit LGBTQ+-Bezug insgesamt nur ein Prozent aller Bilder-Downloads aus.

Wenn es darum geht, LGBTQ+-Themen zu bebildern, verfallen viele Unternehmen in stereotypes Denken. iStock/Robert Buchel

Und davon zeigen bloß je 14 Prozent Menschen in einem Businessumfeld oder bei der Arbeit. Zudem ist die Auswahl der abgebildeten Personen oft klischeehaft: Homosexuelle Männer werden häufig betont feminin oder extravagant gezeigt, homosexuelle Frauen vielfach sehr maskulin. Für Jacqueline Bourke, Creative Insights Director EMEA bei iStock, zeigen die Ergebnisse, dass es „Unternehmen immer noch nicht schaffen, es richtig zu machen“.

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