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Zahlen-Clash

63% vs. 14%

63%

... der Beschäftigten mit akademischem Hintergrund fühlen sich durch die Corona-Krise stark mental belastet. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen HR-Monitors, für den das Marktforschungsinstitut Trendence monatlich rund 2.000 Personen befragt. Im Vergleich zum vergangenen Oktober ist demnach ein Anstieg von 15 Prozent erkennbar. Bei den Fachkräften ohne akademischen Hintergrund zeigt sich ein ähnlicher Verlauf: Bei ihnen stieg der Anteil an mental stark belasteten Beschäftigten von 45 Prozent im Oktober 2020 auf 57 Prozent bei der Folgebefragung im März 2021. Bei beiden Gruppen befürchtet zudem ca. ein Drittel dem erhöhten Stresspegel, der der steigenden Unsicherheit rund um die Krisensituation geschuldet ist, auf lange Sicht nicht gewachsen zu sein. „Arbeitgeber sollten frühzeitig gegensteuern und ihren Mitarbeitern Hilfsangebote anbieten, damit sie einfacher aus ihrem mentalen Loch wieder herausfinden“, kommentiert Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah die Ergebnisse. Bisher scheinen allerdings die wenigsten Unternehmen Handlungsbedarf erkannt zu haben.

14%

... der angestellten Akademikerinnen und Akademiker und gerade einmal sechs Prozent der Beschäftigten ohne akademischen Hintergrund geben an, dass ihr Arbeitgeber Unterstützung hinsichtlich der mentalen Gesundheit der Belegschaft bietet. Bei vielen liegt der Fokus hingegen eher auf zusätzlichen Leistungen bezüglich des Infektionsschutzes oder finanzieller Hilfe. So berichten 53 Prozent der Befragten, ihr Arbeitgeber stelle den Mitarbeitenden Masken zur Verfügung und 37 Prozent der Beschäftigten mit akademischem Hintergrund haben einen einmaligen Corona-Bonus erhalten.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 278, Mai 2021
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