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Siemens-Kuren wirken länger

Work-Life-Balance

Schon seit 40 Jahren bietet Siemens seinen Mitarbeitern 24-tägige Herz-Kreislauf-Kuren an. Jedes Jahr nutzen 2.200 Mitarbeiter dieses Angebot, das das Unternehmen mehr als sechs Millionen Euro jährlich kostet. Eine Projektstudie der Sporthochschule Köln zeigt, wie Siemens die positiven Effekte dieser Kuren nachhaltig verankern kann.

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Für Werner von Siemens, Gründer des Münchener Technologiekonzerns, stand immer schon fest: Der Mitarbeiter ist die wichtigste Größe im Unternehmen, um im Wettbewerb die Nase vorn zu haben. Daher ist es durchaus eigennützig, wenn Arbeitgeber sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter einsetzen. Denn: 'Gesunde Mitarbeiter sind einfach die besseren Mitarbeiter', ist Wolfgang H. Koch, Leiter des Gesundheitsmanagements der Siemens AG, Erlangen/München, überzeugt. Und sie sind seltener krank. Auch deswegen rechnet sich seines Erachtens die Gesundheitsförderung unter dem Strich. Schließlich verursachen allein krankheitsbedingte Fehlzeiten laut Fehlzeiten-Report des Springer-Verlags in deutschen Unternehmen Produktionsausfälle in Höhe von rund 88 Milliarden Mark jährlich.

Dass Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sinnvoll sind, daran lassen Anbieter und Durchführende keinen Zweifel. Nur: Was das ein oder andere Fitnessprogramm bewirkt, ob es Kurz- oder Langzeiteffekte auslöst, ob Teilnehmer dauerhaft ihr Verhalten ändern und bessere Gesundheitswerte haben, das ist vollkommen offen. Denn bislang gibt es dahin gehend keine seriösen Untersuchungen. Wohl auch, weil die meisten den Aufwand und die Kosten einer Analyse scheuen. Insofern ist die Siemens-Gesundheitsstudie einmalig in Deutschland.

Seit 40 Jahren haben die Konzernmitarbeiter die Möglichkeit, in drei unternehmenseigenen Kurhäusern an einer 24-tägigen Siemens-Herz-Kreislauf-Kur teilzunehmen. 'Jährlich nutzen 2.200 Mitarbeiter dieses Angebot', erklärt Wolfgang H. Koch, Initiator und Projektverantwortlicher der Studie. Das Unternehmen wendet jährlich mehr als sechs Millionen Euro für die Kuren auf.

Autor(en): Michael Gestmann
Quelle: management&training 10/01, Oktober 2001, Seite 22 - 24

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