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Burnout bei Managern

Work-Life-Balance

Wer sehr engagiert, hart und lange arbeitet, überschreitet hin und wieder seine Leistungsgrenzen. Wenn dann das Auftanken der notwendigen Lebensenergie nicht mehr funktioniert, wird das fachlich als Burnout bezeichnet. Führungskräfte sind eine Risikogruppe für diesen Erschöpfungszustand. Oft ist den Managern jedoch nicht bewusst, dass es sich bei gesundheitlichen Beschwerden um die Symptome eines Burnout handelt. Gabriele Raimer gibt Hinweise, wie diesem vorgebeugt werden kann.

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Burnout gefährdet sind besonders die Fleißigen, Ehrgeizigen, jene, mit einem hohen Perfektionsanspruch. Es sind dynamische Menschen, die oft einen gewissen Idealismus mit ihrer Berufstätigkeit verknüpfen und sich überdurchschnittlich engagieren. Sie haben hohe Erwartungen an sich und ihre Umwelt und sind in hohem Maße erfolgsorientiert. Lange Arbeitstage mit zu kurzen Wochenenden sind typisch. Die Betroffenen gestehen sich unter Umständen nicht ein, dass ihre persönlichen Kapazitäten, sowie die ihrer Mitarbeiter begrenzt sind. Auf die Dauer geht die Fähigkeit, abschalten zu können, verloren. In der Folge wird das persönliche Leben belastet: Hochzeits- oder Geburtstage werden vergessen, der Urlaub wird verschoben oder verkürzt, für die Kinder bleibt wenig Zeit.

Diese Leistungsorientierung resultiert meist aus einem schwachen Selbstbild. Man meint, durch die Anerkennung anderer, Selbstzweifel relativieren zu können. Menschen mit einem starken Selbstbild hingegen erwarten kein Ergebnis ihrer Bemühungen. Sie handeln in Übereinstimmung mit sich selbst. Obgleich sie sich überfordern mögen; sie sind nicht Burnout gefährdet. Risikogruppe Manager Manager, so das Ergebnis einer Umfrage des Karlsruher Instituts für Arbeits- und Sozialhygiene, gehören zu den Berufsgruppen mit einem hohen gesundheitlichen Risiko.
Die Ergebnisse der Studie stimmen bedenklich:

  • 85 Prozent der Untersuchten leiden an vegetativen Beschwerden wie Schlafproblemen, Reizmagen, Verdauungsstörungen oder Herzstolpern.
  • 75 Prozent haben einen erhöhten Cholesterinspiegel und damit ein erhöhtes Infarktrisiko.
  • 73 Prozent klagen über Rückenschmerzen, die meist durch mangelnde Bewegung bedingt sind.
  • 38 Prozent leiden unter Übergewicht, was eine ganze Reihe von Krankheiten begünstigt.
  • ...

Autor(en): Gabriele Raimer
Quelle: management&training 10/01, Oktober 2001, Seite 26 - 28

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Artikel aus management&training 10/01:

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