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Die bessere Kontrolle

Wirtschaftsressource Vertrauen

Vertrauen entwickelt sich in der Wirtschaft zu einer immer wichtigeren Ressource. Vor allem deshalb, weil Vertrauen Unternehmen schneller macht. Besonders entscheidend ist das Vertrauen der Mitarbeiter in ihre Führungskräfte. Sich dieses zu erarbeiten, ist für Vorgesetzte allerdings nicht einfach. Und leicht können sie es wieder verspielen.

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Es war einmal ein kleiner Junge, der bei einem Spaziergang eine Flasche fand. Darin sprang ein kleines Männchen auf und ab und schrie: 'Lass mich heraus! Ich will dir nichts Böses.' Der Junge überlegte einen kurzen Moment, dann zog den Korken aus der Flasche. Heraus stieg ein Dschinn, der wuchs bis er so groß war wie ein Baum. 'Ich bin ein mächtiger Zauberer, der hunderte von Jahren in dieser Flasche gefangen war. Dafür, dass du mich befreit hast, hast du drei Wünsche frei.'

Jeder kennt wahrscheinlich diese Geschichte, die überall auf der Welt jeweils etwas anders erzählt wird. Eines ist allerdings allen Versionen gemein: Es geht um Vertrauen. Der kleine Junge wird dafür belohnt, dass er dem Dschinn vertraut und ihn aus der Flasche befreit. Trau dich zu vertrauen, denn Vertrauen lohnt sich, so die Aussage.

Diese uralte Botschaft ist in der Businesswelt aktueller denn je. Denn vor allem einer der vielfach beschriebenen und bewiesenen Vorteile von Vertrauen gewinnt seit Jahren an Bedeutung: die Steigerung der organisationalen Geschwindigkeit. Wenn Vertrauen Kontrolle ersetzt und den Mitarbeitern zugetraut wird, selbst zu entscheiden, drehen sich die Uhren in der Organisation schneller. Das ist zum einen deshalb wichtig, weil in der Tempogesellschaft Zeit ein immer knapperes und wertvolleres Gut wird. So wartet beispielsweise kaum ein Kunde noch vier Wochen auf ein Angebot, sondern macht sich vorher auf den Weg zur Konkurrenz.

Zum anderen, weil sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen heutzutage enorm schnell ändern. Marktgrenzen verschieben sich – vor allem durch den Aufstieg von Ländern aus der zweiten Welt – binnen Monaten, quasi über Nacht brechen durch technologische Neuerungen alte Märkte weg und entstehen neue.

Extras:

Autor(en): Markus Hornung
Quelle: managerSeminare 173, August 2012, Seite 18 - 21 , 14969 Zeichen

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