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Wirbel um die Vier-Tage-Woche 

Die finnische Ministerpräsidentin Sanna Mirella Marin – bei ihrem Amtsantritt am 10. Dezember 2019 mit 34 Jahren die jüngste Regierungschefin der Welt – hat sich für eine radikale Verkürzung der Arbeitszeiten ausgesprochen. Sechs Stunden Arbeit an vier Tagen in der Woche sollten reichen, damit die Menschen auch noch genug Zeit für Familie, Kultur und Hobbys haben, sagte Marin bei einer Feier zum 120-jährigen Bestehen der Arbeiterpartei Finnlands. Das war allerdings schon im August 2019. Und die Jung-Politikerin hatte auch nur eine Idee geäußert – die noch nicht einmal völlig neu war. Trotzdem löste die Nachricht, die von manchen Medien fälschlicherweise als konkreter Regierungsvorschlag oder -plan veröffentlicht worden war, erhebliche Wellen aus. Womöglich, weil man Marin mit ihrem überwiegend weiblichen Kabinett durchaus zutraut, in Sachen Work-Life-Balance Nägel mit Köpfen zu machen...
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 264, März 2020
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