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Wellnesshotels

Entspannt lernen

Galt Wellness noch vor Jahren als modischer Schnickschnack aus den USA, gehört es heute fast zum Standardangebot eines jeden Tagungshotels. Wellness soll zur Entspannung der Tagungsteilnehmer beitragen und die Lerneffizienz steigern. Allerdings sind nicht alle Unternehmen bereit, die erheblichen Kosten dafür zu tragen.
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Immer mehr Tagungshotels bauen ihre Wellnessangebote aus. Denn sie sehen Wellness als geeignete Methode zur Steigerung des Wohlbefindens. 'Das Wohlfühlen im Einklang von Körper und Seele steigert die Konzentrationsfähigkeit', glaubt Andrea Kunz vom Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee im Westerwald. Das Hotel verfügt über eine eigene Gesundheitsabteilung mit zwei ausgebildeten Medizinern. Dort werden Sauerstoffkuren, Dampfbäder und Massagen angeboten.

'Heute ist alles sehr schnelllebig, daher ist das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung groß', sagt auch Andrea Neitzert, Verkaufsleiterin vom Steigenberger Hotel, Bad Neuenahr. Das Hotel ist direkt mit den Ahr-Thermen verbunden, wo sich Tagungsteilnehmer nach einem anstrengenden Seminar in kohlensäurehaltigen Quellen entspannen können.

Für Stefan Thomsen, Marketing-Direktor von Dorint ist der Begriff Wellness zu unverbindlich. 'Unter diesem Begriff lässt sich alles gruppieren, von der Sauna bis zum Fahrrad. Wir haben daher die Dorint World of Spa (Sanum per aqua = Gesundheit durch Wasser) Hotels ins Leben gerufen.' Sowohl im Strandhotel Ostseebad Wustrow wie auch im Hansedom Stralsund, die beide zur Dorint-Kette gehören, wird der Schwerpunkt auf die Vitalität und die Regeneration des Körpers gelegt. Neben Entspannungsangeboten wie orientalischen Bädern und Saunen können Tagungsteilnehmer ihr persönliches Fitness- und Gesundheitsprogramm unter physiotherapeutischer Anleitung aufstellen.

'Sich wohl fühlen und mehr leisten' ist das Verkaufsargument der Hotels, mit dem sie eifrig für ihr Wellness-Angebot werben. Die Angebote reichen von Sauna, Thermalbädern, Fitnesstraining bis hin zu Dampfbädern, asiatischen Heilmethoden wie Shiatsu oder Massagen.
Autor(en): Annette Stoessel
Quelle: management&training 03/01, März 2001, Seite 44-45
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