Management

Vorgesetztenfeedback

Noten für den Chef

Dass Vorgesetzte ihre Mitarbeiter beurteilen, versteht sich von selbst. Dass umgekehrt auch Mitarbeiter ihren Chefs ein Zeugnis ausstellen, ist in vielen Unternehmen tabu. Zu Unrecht, meint Michael Paschen. Der Berater ist überzeugt: Das Vorgesetztenfeedback ist wie kaum ein anderes Instrument geeignet, für eine bessere Führungskultur zu sorgen - vorausgesetzt, es wird richtig gehandhabt.
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Was schätzen Sie eigentlich an Ihrem Vorgesetzten? Was wünschen Sie sich von ihm? Sind Sie mit der Art und Weise zufrieden, wie er Sie informiert?… Wenn Mitarbeiter solche Fragen zum Führungsverhalten ihrer Chefs beantworten, müssen Führungskräfte Mut aufbringen: Natürlich kostet es Überwindung, in den vorgehaltenen Spiegel zu schauen. Natürlich braucht man innere Stärke, um das eigene Verhalten in Frage zu stellen und sich auch von anderen in Frage stellen zu lassen.

Doch lohnt es sich für das Unternehmen, wenn Führungskräfte über ihren Schatten springen und sich dem Feedback ihrer Mitarbeiter stellen. Personalentwickler sind gut beraten, wenn sie den Führungskräften dahingehend Mut machen. Denn ein Vorgesetzten-Feedback kann viel Positives in Bewegung bringen: Es führt zu einer Optimierung des Führungsverhaltens, verbessert die Beziehung zwischen Vorgesetztem und Mitarbeitern, stärkt den Teamzusammenhalt und liefert praktische Tipps für den täglichen Umgang miteinander. Wie kann der Feedback-Prozess konstruktiv gestaltet und professionell begleitet werden? Wie sollte der Feedbackbogen aufgebaut sein?

Extras:
  • Übersicht: Ablaufplan des Vorgesetzten-Feedback-Prozesses.
  • Beispiel: Auszug aus einem Feedback-Bogen.
  • Info-Kasten: Regeln für den reibungslosen Ablauf des Vorgesetzten-Feedbacks.
Autor(en): Michael Paschen
Quelle: managerSeminare 61, November 2002, Seite 74-83
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