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Veranstaltungsmarkt in der Corona-Krise

Unternehmen wollen ab Herbst ­wieder tagen

Seit März sind unzählige Präsenzveranstaltungen durch die Corona-Pandemie ausgefallen. Doch sind die geplatzten Events auch zwangsläufig verlorenes Geschäft für die Tagungsbranche? Nicht unbedingt, wie eine Befragung von 'Top 250 Germany', einer Kooperation führender Tagungshotels in Deutschland, nahelegt: Sie hat gut 380 Kunden dazu befragt, wie diese mit den ausgefallenen Veranstaltungen weiter verfahren werden, und der Nachholwunsch ist groß: 15 Prozent der befragten Unternehmen wollen alle abgesagten Events nachholen, 25 Prozent planen, einen Großteil nachzuholen, weitere 27 Prozent einen geringen Teil der Veranstaltungen. Hinzu kommen die bestehenden Reservierungen – voraussichtlich erwartet die Tagungshotels ab Herbst also ein regelrechter Veranstaltungsboom.

Vor allem Häuser mit großen Räumlichkeiten könnten wegen Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen gefragt sein: 41 Prozent der Befragten begeben sich nämlich auf die Suche nach größeren Räumlichkeiten, wenn die Wunschlocation die gewünschte Teilnehmerzahl laut Hygienekonzept nicht unterbringen kann. Fast die Hälfte der Unternehmen kann sich aber auch vorstellen, bei Problemen mit den Raumkapazitäten die Teilnehmerzahl zu reduzieren oder die Tagung auf zwei Gruppen aufzuteilen. Solche Zugeständnisse bleiben coronabedingt nicht aus – auch nicht, was die Preisentwicklung angeht. Für steigende Preise im Tagungsgeschäft vermuten die Studienautoren jedoch eine recht hohe Akzeptanz seitens der Unternehmen, denn 45 Prozent der Befragten rechnen bereits mit einer Preissteigerung.
Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 270, September 2020
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