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Veränderungsmanagement

Die meisten Change-Projekte scheitern

Über drei Viertel der Veränderungsinitiativen in deutschen Unternehmen sind nicht erfolgreich. Das ist das Kernergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Mutaree unter 368 Führungskräften und Mitarbeitern. Die Ursache dafür erkennen fast zwei Drittel der Befragten in fehlendem Change-Know-how. Zudem mangelt es in einem Großteil der Unternehmen an geeigneten Prozessen und Strukturen – oder kurz: einem System, nach dem Veränderungen ablaufen sollen. 57 Prozent der Befragten gaben das als zusätzlichen Grund für das häufige Scheitern ihrer Veränderungsprojekte an. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten sehen hier die Führungskräfte in der Pflicht. Sie sind der Meinung, dass Veränderungsprozesse besser von oben koordiniert werden müssen. Das würde auch zur Lösung eines weiteren Problems beitragen: 52 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass zu viele Change-Projekte parallel laufen und sich gegenseitig behindern. Doch Koordination erfordert Kommunikation und genau an dieser hapert es oftmals. Ein Viertel der Befragten erkennen sie als größte Herausforderung im Hinblick auf die Bewältigung von Change-Prozessen.

Maßnahmen, die Mitarbeiter im Hinblick auf das Changemanagement für sinnvoll halten

29 % in Kommunikation investieren
25 % Zieldefinition
17% Change-Team einführen
9 % Organisations-/Teamstruktur ändern/einführen
9 % Hierarchien abbauen
7 % Fehler nutzen
4 % Projektstandards einführen

Quelle: www.managerseminare.de; Change-Fitness-Studie 2018 des Beratungsunternehmens Mutaree, n=76.

Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 251, Februar 2019
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