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Untersuchung: Fusionen kosten Chefs den Job

Vorstandsvorsitzende befinden sich auf einem Schleudersitz. Das Paradoxe daran: Sie setzen sich oft selbst darauf. Das belegt eine Studie der amerikanischen Outplacement-Beratung Drake Beam Morin (DBM), bei der weltweit 476 Großunternehmen aus 50 Branchen untersucht wurden. Demnach beträgt die durchschnittliche Verweildauer von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern auf ihren Posten maximal fünf Jahre, unabhängig von Staat und Wirtschaftszweig. Zwei Drittel der Wechsel an der Unternehmensspitze finden dabei als Folge von Fusionen oder Übernahmen statt, die von den Chefs selbst vorangetrieben werden. Kommt es zum Jobverlust, brauchen Vorstandsvorsitzende jedoch nicht lange auf die nächste Aufgabe zu warten: Nach durchschnittlich 4,4 Monaten sind sie - sofern sie die Hilfe einer Outplacementberatung in Anspruch nehmen - wieder untergebracht. Das wiederum geht aus einer weltweiten Untersuchung des Beratungsunternehmens von mehr als 17.000 Outplacement-Kandidaten hervor. Beide Studien sind kostenlos beim deutschen Verbundpartner von DBM, v. Rundstedt und Partner, Düsseldorf, zu beziehen.
Autor(en): (aen)
Quelle: managerSeminare 45, November 2000
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