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Unternehmensführung

Frauen an der Spitze zahlen sich wirtschaftlich aus

Weibliche CEOs und CFOs haben einen positiven Einfluss auf die Aktienkursperformance ihrer Unternehmen – zumindest in den ersten 24 Monaten nach ihrer Ernennung. Das ist das Kernergebnis einer Studie, für die S&P Global die im Russell-3000-Aktienindex gelisteten Unternehmen untersucht hat, die in den vergangenen 17 Jahren ihren CEO bzw. CFO gewechselt haben. Insgesamt analysierte das US-amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen die Daten von 5.825 Ernennungen von Führungskräften – darunter 578 weibliche. Dabei zeigte sich, dass Unternehmen, die einen weiblichen CEO bekamen, in den ersten zwei Jahren nach dem Führungswechsel im Schnitt einen Aktienkursanstieg von 20 Prozent verzeichneten. Und auch weibliche CFOs bescherten ihren Unternehmen wirtschaftliche Gewinne: und zwar eine Steigerung der Rentabilität um durchschnittlich sechs Prozent und der Aktienrendite um acht Prozent. Der Bruttogewinn dieser Firmen war um 1,8 Billionen US-Dollar höher als der Branchendurchschnitt. Den Studienergebnissen zufolge kann es sich für Firmen also durchaus auszahlen, mehr Frauen in die C-Level zu holen und die Führungsriegen insgesamt diverser aufzustellen. Trotzdem sind Frauen in Führungspositionen noch immer Mangelware. So kam – im Hinblick auf die Unternehmen aus dem Russell-Index – Ende 2018 auf 19 männliche CEOs nur ein weiblicher und auf einen weiblichen CFO kamen mehr als sechs männliche.
Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 263, Februar 2020
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