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Unfreundliches Zeugnis

Dass Chefs im Arbeitszeugnis zuweilen versteckt durchblicken lassen, dass der Zeugnisempfänger aus ihrer Sicht eine Nullnummer ist, ist bekannt. Un­­gewöhnlich war aber der Fall, den kürzlich der Nachrichten-Dienst Justillon ausgegraben hat. Voriges Jahr ging es vor dem Arbeitsgericht Kiel um ein Arbeitszeugnis mit verdächtiger Signatur. Der erste Buchstabe in der Unterschrift des Vorgesetzten – ein G – sah aus wie ein trauriger Smiley. Dass dies eine geheime Diffamierung sein sollte, stritt der Ex-Chef des Klägers zwar ab, das Gericht aber glich ab – und stellte fest: Im Personalausweis des Beklagten erschien das G wie ein lachendes Gesicht. Der Arbeitgeber wurde zur Neu-Ausfertigung verpflichtet.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 199, Oktober 2014
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