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Umfrage zur Generation Y

Geld wichtiger als gedacht

Darüber, welche Arbeitsbedingungen sich die Generation Y wünscht, wird viel spekuliert. Informationen darüber, wie die nach 1980 Geborenen ihre Berufspraxis tatsächlich erleben, gab es bisher aber kaum. Das Beratungsunternehmen Accenture hat nun die Ergebnisse einer Umfrage vorgelegt, für die 600 Young Professionals der Generation Y befragt wurden. Dabei stellte sich heraus: Ein großer Teil von ihnen ist mit ihrer Jobsituation unzufrieden. Die Ergebnisse der Umfrage widersprechen dabei einigen populären Prognosen: So wurde der jungen Generation immer wieder nachgesagt, die Vergütung spiele für sie eine vergleichsweise geringe Rolle. Stimmt offenbar nicht, denn das Gehalt stellte sich als besonders häufiger Kritikpunkt unter den Befragten heraus. 'Mit einer gewissen Arroganz haben wir unterschätzt, wie wichtig die Bezahlung für die Angehörigen der Generation Y ist', gibt sich Studienleiter Fred Marchlewski selbstkritisch.

Überhaupt sind die Kritikpunkte, die die Generation Y anspricht, im Wesentlichen identisch mit denen älterer Generationen von Mitarbeitern. Neben der Vergütung zeigen sie sich vor allem vom Anspruch ihrer Tätigkeit und von der Führungsqualität enttäuscht. Auch hat unter den Befragten die Sicherheit des Arbeitsplatzes größeren Stellenwert als häufig angenommen und steht noch vor dem Wunsch nach zeitlicher und räumlicher Flexibilität. Vielleicht tickt die Generation Y doch nicht so anders als die Generationen vor ihr.
Autor(en): (ena)
Quelle: managerSeminare 176, November 2012
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