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Umfrage 'Führung 4.0'

Führungskräfte zeigen agiles Mindset

In einer digitalen Welt, die von Unsicherheit und komplexen Anforderungen geprägt ist, müssen Unternehmen und Führungskräfte vor allem eines sein: agil. Tatsächlich sind viele Unternehmen diesbezüglich gar nicht schlecht aufgestellt. Zu diesem Ergebnis kommt das Personal- und Organisationsentwicklungsunternehmen 'roloff & schumacher' mithilfe einer Umfrage zum Thema 'Führung 4.0'. Von 176 Führungskräften gaben über die Hälfte an, agile Methoden wie Design Thinking, Scrum oder Kanban im eigenen Unternehmen anzuwenden. Derartige Methoden haben eines gemeinsam: Sie stehen in dem Ruf, die Fähigkeit der Mitarbeiter zum selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten zu fördern. Diese Fähigkeit ist unter Mitarbeitern bereits weit verbreitet, sind die Führungskräfte überzeugt. Den Satz 'Wenn ich von heute auf morgen drei Monate weg wäre ...' beendeten rund 39 Prozent der Befragten mit 'kennt das Team seine Ziele und arbeitet weiter'. 35 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sie würden ihren Mitarbeitern in einem solchen Fall zwar fehlen, das Team käme aber auch ohne sie zurecht. Nur ein Prozent der Befragten sind der Ansicht, im Team würde alles drunter und drüber gehen, sollten sie für längere Zeit die Segel streichen. Rein hierarchische Führungsstrukturen scheinen in Unternehmen demnach nur noch selten vorzuliegen. Darauf weist auch ein weiteres Ergebnis hin: Nur zwei der 176 Führungskräfte sehen sich als Chefs, die den Ton angeben, während 60 auf Zusammenarbeit setzen. Weitere 60 Führungskräfte stellen zusätzlich zur Zusammenarbeit noch die regelmäßige Reflexion der Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Führung im Allgemeinen definieren nur rund 13 Prozent der Befragten als reine Entscheidungsaufgabe. Knapp zwei Drittel erkennen ihre Führungsaufgabe hingegen als Mittel, Menschen zur Selbstverantwortung zu führen und am Rahmen und System des Teams bzw. des Unternehmens zu arbeiten. Dabei stellen sich viele Führungskräfte (45 Prozent) immer wieder und sechs Prozent sogar täglich infrage und schrecken auch nicht davor zurück, die eigene Meinung grundlegend zu revidieren. Keiner der Befragten gab an, sich niemals infrage zu stellen. 

Die Studie steht unter www.roloffundschumacher.de zum Download bereit.
Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 236, November 2017
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