Tutorial
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Reaktanz umnutzen lernen

Psychologischer Blindwiderstand lässt sich konstruktiv umnutzen, um in Gruppen und Teams mehr Gelassenheit und Sicherheit herzustellen. Der erste Schritt dafür ist eine Veränderung der eigenen Haltung. Dafür hat die Kommunikationsexpertin Carmen Thomas sieben Schlüsselsätze entwickelt. Hier sind drei davon.

1. Besser zuhören

Zumachen, also blockieren oder mauern, ist die erste, wohl typischste Reaktanz-Reaktion. Dies nicht zu tun, ist der Generalschlüssel zu einer neuen Verhaltens-, Umgangs- und Lösungs-Kultur in Teams: Alles – Ideen, Einwürfe, Verhaltensweisen – erst einmal zulassen und lernen, die Reaktanz-Empfindungen als ungewöhnliche Beratung zu begreifen. Helfen kann:

  • Zuhören: Was meint das Gegenüber genau?
  • Hinhören: Was verraten die Nuancen – Stimme, Tonalität, Mimik, Gestik, das Äußere?
  • Dahinterhören: Was sind versteckte Botschaft, die „Hidden Agenda“?
  • Verwertend hören: Welche Substanz lässt sich herausfiltern?

Das braucht Umdenken und Übung – und es lohnt: Reaktantes Reagieren ist zum einen frustrierender und dauert länger. Zum anderen entsteht mit der Zeit im Team eine neue Dimension mit zusätzlichen Auswertungs- und Innovationskompetenzen.

Motto: Zulassen statt zumachen.

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