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Beitrag von Sandra Scholl aus managerSeminare 334, Januar 2026
Darum geht‘s: Ziele, Strategien, Messgrößen und Prioritäten bilden die Leitplanken für Leistung und für die Erwartungen an die Mitarbeitenden. Sie unmissverständlich zu formulieren, gibt Orientierung. Transparenz senkt bei den Teammitgliedern die kognitive Last, weil sie dann nicht mehr spekulieren müssen, welche Aufgaben im Interesse des Unternehmens oder des Bereichs aktuell Priorität haben. Messgrößen machen Fortschritte sichtbar und ermöglichen Erfolgserlebnisse. Ohne einen solchen Abgleich entsteht sonst leicht der Eindruck, das eigene Tun sei schlicht selbstverständlich.
Hilfreiche Tools und Routinen:
Zielvereinbarungen und OKR: Ziele auf Team- und Individualebene festsetzen; qualitative Oberziele (Objectives) mit Schlüsselergebnissen (Key Results) verknüpfen (OKR).
Weekly Alignment Meetings: Kurze Wochenstarts mit Fokus auf die drei zentralen Prioritäten abhalten.
Team Boards: Fortschritte und Verantwortlichkeiten visualisieren.
Decision Logs: Entscheidungen dokumentieren, mit Nennung der Begründung und der Person, die entschieden hat.
„Stop-Start-Continue"-Routinen: Mit dem Team reflektieren, was fortgeführt, neu gestartet/verändert oder beendet werden sollte.
Darum geht‘s: Eine nicht auf Druck ausgerichtete, sondern auf positive Weise leistungsfokussierte Führung ist nicht nur fordernd, sondern auch unterstützend: Sie verbindet ambitionierte Ziele mit Fürsorge für die Mitarbeitenden, Konsequenz im Vorgehen mit Anerkennung, klare Erwartungen und deutliches Feedback mit Coaching. Zudem lebt sie Verbindlichkeit und Lernbereitschaft vor und zeigt damit zugleich, welche Haltung genauso auch von den Mitarbeitenden erwartet wird.