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Beitrag von Andrea Bittelmeyer aus managerSeminare 335, Februar 2026
Haben Führungskräfte die Gefahr der Vereinsamung von Mitarbeitenden im Blick, können sie gezielt gegensteuern. Sie können Verbundenheit und Gemeinschaft beispielsweise über eine bewusste Aufgabenverteilung und das gezielte Herstellen von Kontakten fördern. Wichtig ist jedoch auch, dass Führungskräfte ihre Grenzen kennen und nicht etwa versuchen, stark von Einsamkeit betroffene Mitarbeitende zu therapieren. Sie sollten sie jedoch dazu ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Den Mitarbeitenden im Unternehmen sollten Anlaufstellen zur Verfügung stehen, an die sie sich bei psychischen Belastungen wie Einsamkeit wenden können. Eine bewährte Möglichkeit sind Employee-Assistance-Programme (kurz: EAP). Hier erhalten Mitarbeitende professionelle und vertrauliche Unterstützung. Ein möglicher Ansprechpartner kann auch der Betriebsrat sein. Wichtig ist, dass alle Beschäftigten die entsprechenden Stellen kennen.
Der tatsächlichen Einsamkeitsbelastung ihrer Mitarbeitenden können Unternehmen mit Befragungen auf die Spur kommen. Wird darin konkret nach Einsamkeit und psychischen Belastungen gefragt, sollten diese Umfragen anonym durchgeführt werden. In Teams kann unterdessen in gemeinsamen Check-ups zum Beispiel nach der erlebten Qualität der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung gefragt werden.