Lernen

Transformation Mapping
Transformation Mapping

Kompetenzen kartografieren

Future Skills Frameworks beschreiben Kompetenzen, die Unternehmen benötigen, um Transformation zu gestalten und den Weg in die Zukunft zu meistern. Wie aber lässt sich im Team, der Abteilung oder der Organisation konkret mit diesen Konzepten arbeiten? Die Beraterinnen Marlene Konrad und Barbara Hott haben eine Methode entwickelt, mit der die für die eigene Situation wichtigsten Zukunftskompetenzen identifiziert und konkrete Maßnahmen zu ihrer Entwicklung geplant werden können: Transformation Mapping.

Preview

Hintergrund: Warum die Nutzung von Future Skills Frameworks für Unternehmen (ohne Methode) schwierig ist

Kurzbeschreibung: Worum es beim Transformation Mapping im Kern geht

Vorbereitung: Was es für die Anwendung der Methode braucht

Durchführung: Wie die fünf Methodenphasen gestaltet werden

Weiterarbeit und Integration: Wie sich die Methode ins PE-Programm einbetten lässt

Besonderheiten: Was den spielerischen Charakter des Mappings so wertvoll macht


Cover managerSeminare 329 vom 25.07.2025Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 329

Hintergrund

Unsere Arbeitswelt ist im rasanten Wandel begriffen – durch neue Technologien, sich verändernde Geschäftsmodelle und moderne Team- und Führungskulturen. Zusätzlicher Transformationsdruck entsteht durch Krisen, die mit steigender Schlagzahl und wachsender Wucht durch die (Wirtschafts-)Welt fegen. Welche Kompetenzen Unternehmen, Abteilungen, Teams benötigen, um die Transformation zu gestalten, beschreiben sogenannte Future-Skills-Konzepte. Dabei fokussieren sie vor allem auf übergeordnete Kompetenzen wie Reflexionsfähigkeit, Kooperation oder Innovationsvermögen, die Beschäftigte in die Lage versetzen, selbst ins Handeln zu kommen, auch und gerade dann, wenn noch gar nicht klar ist, wie es weitergeht.

Ein besonders überzeugendes Future-Skills-Modell ist unserer Meinung nach das der Forschungsgruppe NextEducation, das 17 Kompetenzen auf drei Ebenen definiert (siehe Kasten). So gut dieses Framework auch beschrieben ist, wirkt es – genau wie vergleichbare Ansätze – zunächst jedoch komplex und erzeugt auf Anwenderseite wahrscheinlich erst einmal mindestens ebenso viele Fragezeichen wie Antworten: Wie sollen all diese Kompetenzen neben dem Alltagsgeschäft in eine Personalstrategie einfließen und entwickelt werden? Wo anfangen und worauf den Fokus legen?

An diesem Punkt setzt die Methode „Transformation Mapping“ an. Sie gibt einen systematischen Weg vor, die wirksamsten Future Skills für die eigene Situation zu priorisieren und genau die Entwicklungsmaßnahmen abzuleiten, die zur Organisation passen. Dabei geht es nicht nur darum, neue Weiterbildungsinhalte zu identifizieren, sondern auch darum, bestehende Strukturen zu hinterfragen und bei Bedarf neue zu schaffen, die auf die Entwicklung der entsprechenden Kompetenzen einzahlen. Allgemeiner ausgedrückt: Es geht um die Entwicklung einer lernförderlichen Kultur, die Mitarbeitende aktiviert und einbindet.

Weiterlesen
Wir setzen mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies ein, um unsere Werbung auszurichten und Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Bei dem eingesetzten Dienstleister kann es auch zu einer Datenübermittlung in die USA kommen. Ihre Einwilligung bezieht sich auch auf die Erlaubnis, diese Datenübermittlungen vorzunehmen.

Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und den damit verbundenen Risiken finden Sie hier.
nach oben Nach oben