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Trainer-Netzwerke

TOKOM - Partner: ein Netzwerk aus Beratern, Moderatoren , Trainern

TOKOM? Hinter diesem Kürzel verbirgt sich der Ausdruck 'Themen-Orientierte KOMmunikation'. Der zunächst abstrakt erscheinende Begriff beschreibt eine Arbeitsweise, die ihren Ursprung in der Verknüpfung von Moderation mit Grundprinzipien des Controlling hat.
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Im Laufe der Zeit ist TOKOM gewachsen; heute steht TOKOM für ein Konzept, das Prinzipien, Methoden und Techniken aus den Bereichen Moderation, des Controllings, der Organisationsentwicklung, der Arbeitsmethodik, der Personalführung und der Informations-/Wissensverarbeitung umfaßt. Ein besonderes Merkmal des Konzeptes ist die Wertorientierung, die in den TOKOM-Leitgedanken zum Ausdruck kommt. Diese Leitgedanken sind es auch, die das interdisziplinäre Netz von Beratern, Trainern und Moderatoren verbindet, das TOKOM erst zum Leben verhilft. Ein Blick in die Entstehungsgeschichte hilft vielleicht, TOKOM besser zu verstehen:

Helga und Karl-Otto Sünnemann - die Begründer und 'Eltern' von TOKOM - stellten 1979 ihre Art zu arbeiten erstmals auf einer Messe einer breiteren Öffentlichkeit vor. TOKOM war geboren, obgleich die Ideen hierzu schon über Jahre gereift waren. Denn schon als Manager, der in einem mittelständischen Betrieb mit Controlling-Aufgaben betraut war, hatte Karl-Otto Sünnemann begonnen - wie er es formuliert -, 'die Mitarbeiter zu fragen und nicht mehr zu sagen, wo es lang geht'. Schnell reifte die Erkenntnis, daß Fähigkeiten und kreatives Potential von Gruppen immer größer sind, als die von vielen 'Einzelkämpfern' - erst recht, als die von einzelnen Entscheidern. Mehr noch: Die Mitarbeiter verfügten über größeres Knowhow zur Lösung ihrer arbeitsplatznahen Probleme als der Chef selbst. Dieses Potential zu erschließen und zielorientiert zu nutzen, setzt die Fähigkeit voraus, kreative Gruppenprozesse in Gang zu bringen (Moderation) und die Umsetzung der Ideen konsequent zu organisieren sowie bei Problemen und Abweichungen gegenzusteuern (Controlling). Karl-Otto Sünnemann lernte das Handwerk der Moderation, Helga Sünnemann setzte sich aufgrund ihrer Beratungstätigkeit im sozialen Bereich mit den Gruppenmodellen der Transaktionsanalyse (TA) und der Themenzentrierten Interaktion (TZI) auseinander. 1984 kam Jan Mees aus Berlin dazu, der von seiner Tätigkeit an der Technischen Universität einen zusätzlichen Schuß Theorie in das Team mitbrachte…
Autor(en): Jürgen Graf
Quelle: managerSeminare 02, Januar 1991, Seite 18-19
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