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Traineeprogramme

Nachfrage steigt - Angebot sinkt

Aufgrund des Fachkräftemangels wird es für die Unternehmen immer schwieriger, talentierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund gewinnen Traineeprogramme an Bedeutung, denn die Bereitschaft, über ein Traineeprogramm ins Berufsleben zu starten, ist bei Absolventen heute extrem hoch. Das zeigt jedenfalls eine gemeinsame Studie der Unternehmensberatungen Haniel und Kienbaum: 94 Prozent von 355 befragten Hochschulabsolventen – zehn Prozent mehr als in der Befragung im Vorjahr – können sich vorstellen, als Trainee in den Beruf einzusteigen.

Die Arbeitgeber hinken diesem Trend indes hinterher und bauen teilweise sogar Traineestellen ab: Während 2010 noch 86 Prozent der befragten Firmen Traineeprogramme angeboten haben, sind es heute nur noch 78 Prozent von 406 befragten Unternehmen. Von den Arbeitgebern, die Traineeprogramme anbieten, konzipieren knapp ein Drittel die Traineeprogramme gemäß den Interessen und Fähigkeiten der Absolventen. Die Firmen haben mittlerweile sogar einen früheren Schwachpunkt behoben: Während 2010 nur zwei Drittel der Arbeitgeber ihren Trainees regelmäßig Feedback gegeben haben, sind es jetzt bereits 96 Prozent. Die Studie bemängelt jedoch, dass 40 Prozent der Unternehmen die Verträge ihrer Trainees auf die Traineephase be­­grenzen. Dies setze falsche Signale, heißt es in der Studie. Denn 86 Prozent der Unternehmen stellen Trainees mit der Zielsetzung ein, neue talentierte Mitarbeiter zu gewinnen.
Autor(en): (ger)
Quelle: managerSeminare 169, April 2012
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