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Teamgefühl

Singen schweißt besonders schnell zusammen

'Al-le Jah-re wie-der ...' singen die Mitarbeiter auf vielen Weihnachtsfeiern gemeinsam Lieder. Dass es aus Unternehmensperspektive durchaus Sinn machen kann, häufiger gemeinsam zu trällern, legt eine Untersuchung nahe, die Forscher von der Universität Oxford durchgeführt haben. Vor allem in neu zusammengestellten Projektteams könnte sich dieser zufolge das Singen auszahlen – denn es schweißt Gruppen anscheinend besonders schnell zusammen. Studienteilnehmer waren rund 100 Personen, die einen von sieben Kursen eines Bildungsinstituts absolvierten. In vier dieser Kurse wurde gemeinsam gesungen, in den anderen ging es um kreatives Schreiben beziehungsweise künstlerische Gestaltung. Alle Kurse fanden einmal pro Woche statt und dauerten jeweils zwei Stunden. Nach einem Monat klopften die Forscher mittels eines Fragebogens das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Kursen ab. In jenen, in denen gesungen wurde, war dies deutlich höher als in den anderen. In einer Folgebefragung nach drei Monaten hatten die anderen Gruppen in puncto Verbundenheit etwas aufgeholt, auf ein vergleichbares Niveau kamen sie allerdings erst nach sieben Monaten. 'Längerfristig scheint jede Gruppenaktivität die Menschen in ähnlichem Maß einander näher zu bringen', resümiert Studienleiterin Eiluned Pearce. Nur gehe es durch Singen eben deutlich schneller. Das hängt, vermutet sie, damit zusammen, dass Gesang bei den frühen Menschen ein wichtiges Ritual gewesen ist, um sich auf gemeinsame Aktionen wie die Jagd einzustimmen.

Autor(en): Andree Martens
Quelle: managerSeminare 214, Januar 2016
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