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Wenn Berater sich beraten

Tandem-Intervision

Coaching, Supervision, Kompetenzanalyse - stets ist der Trainer gefordert, seinem Auftraggeber ein Feedback zu geben. Diesen Gedanken greift die Tandem-Intervision auf und überträgt diesen auf die eigene Wahrnehmung. Gemeint ist die kostengünstige, gegenseitige Unterstützung von Trainern und Beratern im beruflichen Alltag. Ein Erfahrungsbericht.

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Der Begriff Tandem-Intervision findet sich weder in Buchpublikationen noch im Internet, obwohl es sich um eine Beratungsform handelt, die auf der seit Jahrzehnten eingeführten Idee der gegenseitigen kollegialen Unterstützung im Sinne der Nutzbarmachung vorhandener Ressourcen basiert. Der geläufige Begriff Super-Vision verhilft unter professioneller Leitung zu einem Über-Blick. Die kollegiale Inter-Vision betont das Miteinander beim Austausch neuer Seh- oder Sicht-Weisen, von Erfahrungen und individuellen Problemlösungen.

Tandem bezeichnet ursprünglich die Art und Weise, zwei Pferde hintereinander vor einen Wagen zu spannen; im Alltag versteht man darunter ein Fahrrad, das für zwei Personen gebaut ist. Die mit dem Tandem verbundenen Assoziationen passen sehr gut für die Zusammenarbeit zweier Kollegen, die das Ziel anstreben, professionelles und persönliches Verhalten zu überprüfen und zu optimieren. Synergieeffekte helfen viele Schwierigkeiten und Probleme durch gemeinsame Anstrengungen besser zu bearbeiten. Gespanne und Tandemfahrräder fahren auch dann noch - wenn auch langsamer -, wenn die Kräfte einer Person etwas nachlassen. Die Personen, die sich zu einem Tandem zusammengeschlossen haben, bestärken sich also gegenseitig in ihrer Motivation und Anstrengungsbereitschaft, um professionelles Handeln zu verbessern und die Qualität der Arbeit zu sichern.

Intervision meint die gegenseitige Unterstützung gleichrangiger Kollegen im Prozess des professionellen Coachings oder der qualifizierten Fachberatung. Ehemals stammte der Begriff Intervision aus der psychoanalytischen Tradition. In unserem Verständnis handelt es sich um ein lernund handlungstheoretisches Vorgehen, das sich an den konkreten Alltag und den institutionell gegebenen Rahmenbedingungen orientiert, um Handlungsfähigkeit und Konfliktlösungen konstruktiv anstreben zu können.

Autor(en): Astrid Orthey, Sigrid Rotering-Steinberg
Quelle: management&training 01/03, Januar 2003, Seite 50 - 53

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Artikel aus management&training 01/03:

Bild zur Ausgabe 01/03
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