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Tabus in der Arbeitswelt
Tabus in der Arbeitswelt

Kann das weg?

Als Führungskraft eigene Schwächen eingestehen? Als Mann volle zwölf Monate in Elternzeit gehen? Den Chef kritisieren? Solche Verhaltensweisen sind in vielen Organisationen immer noch tabu. Sie gelten als sozial inakzeptables Verhalten – selbst dann, wenn sie offiziell erwünscht sind. Wie schädlich sind solche Tabus? Und wie geht man am besten mit ihnen um?
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Inhalt:
  • Tabus und Tabubrüche: Was es mit ungeschriebenen Gesetzen und deren Übertretung auf sich hat
  • Differenzierte Betrachtung: Warum bei der Entscheidung, ob ein Tabu sinnvoll ist oder nicht, der Kontext zählt
  • Klassiker unter der Lupe: Warum das Tabu, über das Gehalt zu sprechen, nützen und schaden kann
  • Feedback nach oben unerwünscht: Wie Tabus schaden können
  • Aus der Zeit gefallen: Wieso manche Tabus historisch sinnvoll waren, es heute aber nicht mehr sind
  • Unausgesprochenes ansprechen: Wie ein vernünftiger Umgang mit Tabus aussieht

Zentrale Botschaft:
Unausgesprochene Regeln und Tabus sind zwar ein starker Faktor in der Unternehmenskultur, der soziales Verhalten in kulturell erwünschte Bahnen leitet. Doch können sie auch zu einem echten Hindernis für Weiterentwickkung und Veränderung werden. Das gilt insbesondere dann, wenn sich das Umfeld längst geändert hat, das Tabu gewissermaßen aus der Zeit fällt. Dann ist es womöglich Zeit für einen Tabubruch. Doch Tabubrüche sind nichts für Draufgänger. Sie erfordern kluge Überlegungen im Vorfeld und eine ebenso kluge Umsetzung.

Extras:
  • Tutorial: Tabus vernünftig brechen
  • Lesetipp
Autor(en): Thomas Saller, Sebastian Mauder
Quelle: managerSeminare 242, Mai 2018, Seite 50-56
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