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Studie zu Wissensarbeitern

Untreue Talente

Ein Großteil der deutschen Wissensarbeiter ist wechselwillig. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie, für die der Personaldienstleister Hays in Zusammenarbeit mit Pierre Audoin Consultants und der Deutschen Gesellschaft für Wissensmanagement insgesamt 309 Mitarbeiter deutscher Unternehmen befragt hat. Mehr als die Hälfte der Befragten würde wechseln, wenn es der eigenen Weiterbildung förderlich wäre. 40 Prozent der Mitarbeiter spielen mit dem Gedanken der Selbstständigkeit.

Unter dem Begriff Wissensarbeiter versteht die Studie hoch qualifizierte Mitarbeiter mit akademischem Abschluss, die ihr Wissen in das Unternehmen oder die Organisation aktiv einfließen lassen. Die Studie begründet die hohe Wechselbereitschaft dieser High Performer damit, dass die Loyalität der Mitarbeiter in erster Linie ihrer Tätigkeit oder ihrem Spezialgebiet gelte, erst in zweiter ihrem Arbeitgeber. Hinzu kommt, dass die Fachkräfte sich ihres Marktwertes bewusst sind und trotz Krise mit hohen Chancen auf dem Arbeitsmarkt rechnen. Was die Wechselwilligkeit zusätzlich antreiben könnte: Unzufriedenheit mit der Work-Life-Balance. So fordern fast 90 Prozent der Befragten konkrete Maßnahmen, um Berufliches und Privates in Einklang zu bringen. Zu­­­dem sind 40 Prozent der Studien­teilnehmer der Meinung, dass interner Wissensaustausch und Vernetzung vom eigenen Un­­ternehmen nicht genug vor­angetrieben wird. Fast die Hälfte der Befragten sieht überdies den Vorgesetzten in einer kontrollierenden Funktion und vermisst selbstständiges Arbeiten.
Autor(en): (ena)
Quelle: managerSeminare 178, Januar 2013
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