Lernen

Studie

Wann ist Coaching erfolgreich?

Was ist nötig, damit die Erwartungen an ein Coaching erfüllt werden können? Auf welche Faktoren kommt es in den einzelnen Phasen des Coachingprozesses an? Worauf legen Personalentwickler wert? Und was zählt für die Coaches? Diese Fragen klärt eine aktuelle Studie der Firma Von Schumann Coaching & Consulting, München.
Kostenfrei für Abonnent/innen von managerSeminare
Downloaden
Bedarfsermittlung, Auftragsklärung, Kontraktgestaltung, die Qualitätssicherung während des Prozesses und die Evaluation danach - das sind die wesentlichen Phasen eines Coachingprozesses. In jeder Phase ist das Zusammenspiel zwischen Prozessverantwortlichen, Coach und Coachee gefragt, soll das Ergebnis am Ende den oft hochgesteckten Erwartungen genügen. Wie gehen die Beteiligten in den verschiedenen Phasen tatsächlich vor? Und welche Vorstellungen und Anforderungen haben der Coach auf der einen Seite, der Coaching-Einkäufer auf der anderen?

Per Fragebogen und in qualitativen Interviews gaben 27 Personalentwickler und 19 externe Coaches zwischen November 2004 und April 2005 hierzu Auskunft. Im Ergebnis zeigen sich durchaus Unterschiede zwischen Personalentwicklern und Coaches - und Punkte, wo beide Seiten noch mehr aufeinander zugehen könnten.

Eine erste Differenz offenbart sich bereits bei der Bedarfsermittlung: Aus Sicht der Coaches nämlich ist der Coachee derjenige, der am besten geeignet ist, den Coaching-Bedarf zu erkennen. In der Praxis aber spielen Coachees bei der Bedarfsanmeldung die geringste Rolle: Nur in sieben Prozent der Organisationen melden sie ihren Bedarf 'sehr häufig' selber an. Auch wenn in beachtlichen 40 Prozent der Unternehmen die Anmeldung durch den Coachee immerhin 'häufig' erfolgt - die Nase vorn beim Initiieren des Coachingprozesses haben die Personalentwickler, gefolgt vom Vorgesetzten.

Extras:
  • Selbst-Test: Wie steht es um Ihren Coachingprozess? Überprüfung anhand der 12 wichtigsten Erfolgskriterien.
Autor(en): Dr. Karin von Schumann, Thomas Steininger
Quelle: managerSeminare 90, September 2005, Seite 4-7
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben