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Studie: High Performance dank vorbildlicher HR-Leistung

Unternehmen mit ausgereiftem Personalmanagement und leistungsstarken Mitarbeitern sind in der Regel finanziell erfolgreicher als andere. Dies jedenfalls belegt die aktuelle High Performance Workforce Studie der Unternehmensberatung accenture. Für die Untersuchung wurden Führungskräfte aus 244 Unternehmen in sechs Ländern befragt. Zudem nahm accenture die Finanzsituation der 155 börsennotierten Firmen aus der Stichprobe unter die Lupe. Resultat: Jene Firmen, die das Beratungsunternehmen als 'Human-Performance-Vorreiter' ermittelt hat, erzielten in den vergangenen drei, fünf und sieben Jahren beständig höhere Unternehmenswerte und größere Überschüsse als die übrigen Betriebe. Die Vorreiter (38 Firmen aus dem Gesamtsample, darunter 18 börsennotierte) zeichnen sich durch ganz bestimmte Charakteristika aus: Sie schätzen zentrale organisatorische Schlüsselkompetenzen, die es nach Erfahrungen der accenture-Berater braucht, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen (z.B. Entwicklung effektiver Führungskompetenzen, Schaffung einer flexiblen, wandelbaren Organisation, Einbindung verschiedener Interessengruppen) tendenziell als wichtiger ein als die übrigen Firmen. Und sie schneiden darüber hinaus auch bei der Bewertung der eigenen Kompetenzen in diesen Feldern besser ab als der Durchschnitt.

Geringe Zufriedenheit mit dem HR- und Trainingsbereich

Weiterhin gehen Vorbildbetriebe eher als die übrigen Firmen davon aus, dass die Mehrheit ihrer Mitarbeiter über die strategischen Ziele des Unternehmens im Bilde ist und versteht, welchen Beitrag die eigene Arbeit zur Zielerreichung leistet. Laut Studie ist es zudem doppelt so wahrscheinlich, dass, im Vergleich zu einem Durchschnittsbetrieb, ein Vorreiterunternehmen mit den Fähigkeiten seines Personals sehr zufrieden ist als ein Durchschnittsbetrieb. Wobei man wissen muss: Insgesamt waren nur 17 Prozent der Führungskräfte davon überzeugt, dass die Personalleistung in ihrer Firma branchenführend ist. Was auch daran liegen mag, dass die meisten Firmen laut Studie nicht über ausreichend entwickelte HR- und Trainingsorganisationen verfügen: Nur 14 Prozent der Befragten gaben an, mit dem Vorankommen wichtiger HR-Initiativen wie 'die Erhöhung der Mitarbeiterproduktivität', 'Verbesserung der HR-Dienstleistungen' oder 'Erhöhung der Einsatzbereitschaft und des Engagements der Mitarbeiter' in ihrem Betrieb sehr zufrieden zu sein.

Fast ebenso verhält es sich mit dem Blick auf Trainingsinitiativen wie 'Ausrichtung der Lernstrategie an den Geschäftszielen', 'Anpassung der Trainingsinhalte an die Lernerfordernisse' sowie 'Effizienzsteigerung der Trainingsabteilungen'. Lediglich 16 Prozent der Führungskräfte sind mit der Umsetzung dieser Initiativen in ihrer Firma sehr zufrieden. Accenture ermittelte auch, was denn nun die zufriedenen Vorreiter-Unternehmen gegenüber den anderen auszeichnet. Ergebnis: Sie setzen IT effektiver zur Unterstützung des HR- und Trainingsbereichs ein - wodurch Zeit für strategische Aufgaben frei wird. Und sie ermitteln häufiger den Zusammenhang von Investitionen in HR und Training und den Geschäftsergebnissen, kurzum: führen kontinuierliche Erfolgsmessungen durch. Eine Zusammenfassung der Studie, die auch Fallstudien in mehr als 20 Unternehmen, darunter Firmen wie Avon und Hewlett-Packard, einschließt, ist unter www. accenture.de erhältlich.
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