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Stellenmarkt

Fachkräftemangel erleichtert nicht die Jobsuche

Es herrscht Fachkräftemangel, es gibt so viele offene Stellen wie noch nie, die Aussichten für Arbeitssuchende sind daher rosig. Solche Aussagen über den deutschen Arbeitsmarkt hört man seit einiger Zeit häufig. Doch die Beschreibung trügt, glaubt man den Arbeitnehmern. Viele finden es nämlich heutzutage schwieriger, einen neuen Job zu finden als noch vor fünf Jahren. Das ergab eine Umfrage, die im Auftrag des Personaldienstleisters Robert Half unter 1.001 Arbeitnehmern durchgeführt wurde. Ein Drittel der Befragten gab an, für den letzten Stellenwechsel mehr als drei Monate benötigt zu haben, bei fast einem Fünftel war es sogar mehr als ein halbes Jahr. Als Hauptgründe für die Dauer der Jobsuche werden mit gut 40 Prozent schlechtere Rahmenbedingungen bei den potenziellen Arbeitgebern genannt – weniger Urlaubstage, befristete Verträge, geringere Benefits. Das macht viele Stellen für potenzielle Bewerber weniger attraktiv. Überraschend im Hinblick auf die gute Arbeitsmarktsituation: Mehr als ein Viertel der Umfrageteilnehmer hat das Gefühl, dass insgesamt weniger Stellen ausgeschrieben werden.
Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 258, September 2019
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