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Søren Kierkegaard in der Serie Philosophie für Manager

Vorzug der Verzweiflung

Kreativität und Leidenschaft waren für den Existenzphilosophen Søren Kierkegaard schon vor 150 Jahren der beste Weg für Organisationen, beweglich und attraktiv zu bleiben. Für den Einzelnen bedeutet die Entdeckung des 'Persönlichen', sich Angst und Verzweiflung auszu­setzen – und sich selbst dabei zu gewinnen.
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Inhalt:
  • Beratungsresistenz und Unbeweglichkeit: Was Organisationen seit jeher in die Krise treibt
  • Die Entdeckung des Persönlichen: Warum sich die Rolle des Einzelnen im Ganzen ändern muss
  • Sehnsuchtsbarometer: Wie Angst auf notwendige Veränderungen hinweist
  • Geächtetes Gefühl: Warum der Weg zu sich selbst durch die Verzweiflung führt
  • Leidenschaftliche Lösung: Wie das scheinbar Widersinnige neue Wege eröffnet

Zentrales Zitat:
'Das Große ist nicht, dieses oder jenes zu sein, sondern man selbst zu sein.'
Der Prototyp des Menschen, wie ihn sich Kierkegaard und später die Existenzialisten vorstellen, ist Sisyphos. Er 'wählt' freiwillig das Leben mit einem Felsbrocken auf dem Rücken. Ohne Leiden gibt es für ihn keine echte Leidenschaft. Der Kierkegaard’sche 'Imperativ' lautet: Begründe dich selbst, auch wenn der Prozess mit Angst und Verzweiflung einhergeht, denn das ist die einzige Aufgabe des Menschen!

Extras:
  • Leben, Werk und Wirkung von Søren Kierkegaard
  • Weiterführende Literatur
Autor(en): Ingeborg Szöllösi
Quelle: managerSeminare 203, Februar 2015, Seite 52-55
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