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Was macht eigentlich ein ... Social Media Manager?

Spezialisten in Serie

Ausgiebig im Internet surfen und mit der Community parlieren? Social Media Manager werden genau dafür bezahlt. Ihr Job: Sie sorgen dafür, dass ihr Unternehmen im Web 2.0 auffällt – und das möglichst positiv. Dazu müssen sie freilich mehr sein als leiden- schaftliche Internetjunkies. Analyse, Strategie, Koordination und Evalution gehören ebenso zum Job der berufsmäßigen Networking- Profis. managerSeminare über die neue Manager-Spezies.

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Christian Buggisch wird für etwas bezahlt, das die meisten Mitarbeiter während der Arbeitszeit besser nicht allzu ausgiebig betreiben sollten: durchs Web surfen, auf Facebook posten, Kommentare lesen, twittern und Tweets verfolgen, Youtube-Videos anschauen und hochladen ... Buggisch nämlich ist verantwortlich für das Social Media Management des genossenschaftlich organisierten IT-Dienstleisters und Software-Anbieters Datev, Nürnberg. Wie viele Firmen hat Datev einen Twitter-Account, ist auf Facebook, Youtube, Xing, Flickr, Kununu und auf Google plus vertreten. Und – anders als man es bei einem B2B-Anbieter vermuten sollte: Die Datev-Community ist äußerst rege. Und zwar nicht nur, wenn es darum geht, Hilfe bei einem Software-Problem zu bekommen. Wie ein Blick auf die Facebook-Pinnwand beweist: Geplaudert wird auch über weniger Nüchternes.

So brachte ein im Dezember 2011 gepostetes Foto eine regelrechte Like-it-Lawine hervor. Auf dem Bild ist nichts Spektakuläres zu sehen, bloß die neuen, im Dunkeln neongrün und neonrot leuchtenden Schranken am Nürnberger Datev-Firmenparkplatz, kommentiert mit: Meister Yoda lasse ausrichten, die Schranken seien in Wirklichkeit Laser-Schwerter. Anlass für die Datev-Fans zu jeder Menge eigener augenzwinkernder Kommentare. Einer lobte: 'Ich wusste gar nicht, dass die Leute bei Datev Witze machen.'

Eine erwünschte Reaktion. Denn via Facebook und Co. soll es menscheln in der Kommunikation zwischen Unternehmen und (potenziellen) Kunden und Bewerbern. Auch im B2B-Bereich. 'Schließlich sind auch die Menschen, die dort entscheiden, emotional', sagt Michael Fohrn, der bei der Nürnberger Grundig Akademie unter anderem Produktmanager für die dortige Social-Media-Fortbildung ist. Die Firmen wollen durch ihre Gesprächsbereitschaft im Web 2.0 vor allem Nähe, Offenheit und Transparenz demonstrieren, so Fohrn. Sie lassen zum Beispiel Mitarbeiter ihren Joballtag per Video präsentieren. Sie geben filmische Einblicke in ihre Arbeitsabläufe ('Was passiert mit Ihrer Bestellung?'). Sie posten und twittern zu Themen, die zuweilen nur einen lockeren Bezug zu ihrem Produkt haben. Und vor allem reagieren sie flott auf Kunden- oder Bewerberkommentare.

Extra:

  • Strategie, Networking, Evaluation: Das Aufgabenfeld des Social Media Managers

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 169, April 2012, Seite 50 - 55 , 24163 Zeichen

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